15. Januar 2012

Andrew Taylor - "Die Wahrheit, die wir den Toten schulden"

Autor: Andrew Taylor
Titel: Die Wahrheit, die wir den Toten schulden

Verlag: Goldmann
ISBN: 978-3-442-46255-1
Erschienen: 2007
Seiten: 383


Inhalt:

Alte Fehler mögen vergessen sein, ganz ausgelöscht sind sie nie. Das muss auch Jamie erkennen, als sich seine Jugendliebe Lily plötzlich bei ihm meldet. Sie behauptet, vor über zwanzig Jahren ein Kind von ihm bekommen zu haben, eine Tochter, die nun in grössten Schwierigkeiten steckt: Kate ist in einen Mord verwickelt und braucht dringend Hilfe. Jamie würde die Geister der Vergangenheit gerne ignorieren, doch Lily hat ihn in der Hand. Sie hat den Beweis, dass Jamie vor Jahren etwas mit dem Verschwinden eines jungen Mädchens zu tun hatte...

Meine Meinung:

Auf dem Umschlag wird die Time Out London zitiert: "Fesselnd und mitreissend bis zur letzten Seite."
Genau dies finde ich auch. Erst fing ich es an zu lesen, ohne grosse Erwartungen. Es gehörte nicht unbedingt zu den Büchern, auf die ich mich schon Wochen freue und immer zuoberst auf meinem SuB liegen, sondern eher eines, dass ich auf dem Grabeltisch fand, interessant fand und miteinpackte, was sich als Glücksgriff erwies.

Andrew Taylor spart sich lange Einführung und grossem Aufbau der Geschichte. Nein, er steigt gleich voll ein und reisst mit immer neuen, unerwarteten Wendungen mit und begeistert mit seiner nicht gewollt poetischen, aber gezielten Sprache seinen Leser.

Ein Buch, das vielleicht nicht unter den anderem im Regal heraussticht, aber absolut lesenswert ist!

Fazit:
4 von 5 Lese-Echsen





Autor:

Andrew Taylor wuchs in der Fen Country in East Anglia auf. Er studierte an den Universitäten in Cambridge und London. Danach übte er verschiedene Berufe aus, unter anderem Bootsbauer, Lehrer, Bibliothekar und Lohnbuchhalter. 1981 wendete er sich dann hauptberuflich dem Schreiben zu.
Er hat bisher über 20 Bücher geschrieben, meistens Kriminalromane und Thriller.

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