26. Januar 2012

Edgar Allan Poe - "Unheimliche Geschichten"

Autor: Edgar Allan Poe
Titel: Unheimliche Geschichten

Verlag: Weltbild
ISBN: 978-3-86800-138-9
Erschienen: 2009
Seiten: 399


Inhalt:

Edgar Allan Poe, vor allem bekannt als Meister des gepflegten Horrors, hat nach einem kurzen Leben ein reiches Oeuvre hinterlassen. Neben seinen lyrischen Werken sind es in erster Linie die Schauer- und Detektivgeschichten, die ihm zu Weltruhm verhalfen. In diesem Buch sind die bekanntesten Erzählungen versammelt und mit stimmungsvollen Illustrationen versehen. Es führt den Leser in eine geheimnisvolle Welt voller Mysterien und Rätsel - in die Welt des Edgar Allan Poe.

Von einem der grössten Erzähler des 19. Jahrhunderts.

Welche Geschichten sind im Buch?:
- der Untergang des Hauses Usher
- im Strudel des Malstroms
- die Maske des Roten Todes
- das ovale Porträt
- der schwarze Kater
- Eleonora
- die Scheintoten
- der Doppelmord in der Rue Morgue
- der entwendete Brief
- die längliche Kiste
- Froschhüpfer
- Ligeia
- Metzengerstein
- das Fass Amontillado
- Berenice
- in den Bergen
- der Fall Valdemar
- das Stelldichein
- das System des Doktors Pech und des Professors Feder
- Gespräch mit einer Mumie
- Morella
Ausserdem im Anhang: Über den Autor


Meine Meinung:

Der Meister der Gruselgeschichten - da muss man wenigsten eine seiner Erzählungen kennen, denn schliesslich zählt er zu den Klassikern. Als Weltbild in seinem eigenen Verlag dann diese Zusammenstellung herausgab, musste ich spontan zugreifen.


Besonders schön fand ich die Illustrationen von Beate Brömse, die auch das Titelbild mit dem Schloss anfertigte. Zu jeder Geschichte gibt es ein oder auch zwei Bilder. (Links: das Stelldichein / Rechts unten: die Maske des Roten Todes). Zu meinen liebsten Illustrationen gehören weiterhin auch: das ovale Portät, Eleonora, Metzengerstein, das Fass von Amontillado und von in den Bergen.

Einige der Geschichten sind gruseliger als die anderen und manche scheinen nicht allzu "schrecklich", die zählen dann eher in die Kategorie Krimi. Trotzdem hatte ich an fast allen meine Freude, wenn man das so sagen kann...

Den Doppelmord in der Rue Morgue kannte ich schon (glaube aus der Schule oder so), hat mich jedoch auch ein zweites Mal gut unterhalten. Weiter fand ich das ovale Porträt und Eleonora die Hauptfrauen sehr gut gelungen, wie auch generell die Geschichten. Das Gespräch der Mumie fand ich eines der spannendsten, sowie die Maske des Roten Todes. Der Froschhüpfer birgt auch einige erheiternde Zeilen und den Untergang des Hauses Usher ist ein prima Einstieg für diese Sammlung.

Ein weiterer Pluspunkt liegt darin, dass es Kurzgeschichten sind und sich somit hervorragend für Bus- oder Zugreisen anbietet. Jedesmal, wenn man nur relativ wenig Zeit hat (also nicht daheim auf dem Sofa oder Bett stundenlang ins Buch versinken kann), liest man eine einzelne Erzählung auf dem Arbeitsweg. Häppchenweise ist es sowieso besser verdaubar...

Fazit:
4 von 5 Lese-Echsen





Autor:

Edgar Allan Poe, geboren 1809 in Boston, gestorben 1849 in Baltimore, prägte entscheidend die Genres der Kriminalliteratur, der Science Fiction und der Horrorgeschichte. Seine Poesie wurde zum Fundament des Symbolismus und damit der modernen Dichtung.

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