7. Januar 2012

Elizabeth Gilbert - "Eat Pray Love"

Autor: Elizabeth Gilbert
Titel: Eat Pray Love

Verlag: Berlin
ISBN: 978-3-8333-0687-7
Erschienen: 2006 (und 2010)
Seiten: 480

Klappentext:

Essen. Beten. Lieben. Das ist es, was glücklich macht. Aber die einfachen Dinge sind die schwersten. Das weiss auch Elizabeth. Mit Anfang dreissig beschliesst sie, nochmal ganz von vorne anzufangen. Sie lässt ihre Ehe, ihre Affäre, ihren Job in New York hinter sich und packt die Koffer für eine Reise, die die Reise ihres Lebens wird: Vier Monate Dolce Vita in Italien, vier Monate Meditation und Yoga in Indien - und vier Monate Bali, das eine berauschende Begegnung für sie bereithält...

Meine Meinung:
Ja, es klingt einfach, was glücklich macht. Und ja, auch ich weiss, dass genau diese Dinge die schwersten sind. Ganz ehrlich hat aber nicht jeder die Möglichkeit nach einer Scheidung einfach zu "fliehen" und alles neu anzufangen. Die Message, dass Reisen glücklich macht und das optimale Leben darstellt, ist vielleicht etwas überspitzt und trifft nicht auf jedermann zu. Doch auf Reisen mit dem Buch geht jeder gern...

Die Geschichte liest sich fliessend und es wird nie langweilig. Besonders waren mir ihr Freund in Indien und ihr "Meister" in Bali sympathisch.
Es weckt Träume und Sehnsüchte, selbst die Koffer zu packen, egal ob dir dein Leben gerade gefällt oder nicht. Elizabeth Gilbert schreibt interessant, aber hauptsächlich, weil sie Interessantes zu berichten hat. Ihr Schreibstil ist weder besonders eigen und originell, aber auch nicht langweilig oder sonst negativ. Einfach Mittelmass. Doch wie gesagt: die Erlebnisse im Buch zählen!

Den Film mit Julia Roberts in der Hauptrolle hat mir auch sehr gefallen. Allerdings ist der Film nicht ganz so nah am Buch, wie ich es mir wünschte. Als Hollywoodproduktion wird der Fokus natürlich auch die "Begegnun in Bali" gelegt und das spirituelle der Sinnessuche und Suche nach sich selbst wird dabei entweder vergessen oder vermarktet, als ob es sich gerade um den neusten Modetrend handelt.

Was mir an beiden (Film und Buch) sehr gefällt: die unglaublichen (Landschafts-)Bilder !!!

Fazit:
3,5 von 5 Lese-Echsen





Autorin:

Gilbert wuchs in Conneticut auf, wo ihre Eltern eine Weihnachtsbaumschule bewirtschaften. Ihre große Schwester Catherine Murdock ist ebenfalls Schriftstellerin. Sie machte einen Bachelor-Abschluss in Politikwissenschaften an der New York University.
Für die Zeitschriften Spin und Gentlemen’s Quarterly (GQ) arbeitete sie als Kolumnistin. Der New Yorker Bar Coyote Ugly verhalf sie zu großer Aufmerksamkeit, als sie für GQ von ihren dortigen Erlebnissen als Barkeeperin berichtete. Ein Nachspiel war der Film Coyote Ugly.

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