15. Januar 2012

Eric Newby - "Ein Spaziergang im Hindukusch"

Autor: Eric Newby
Titel: Ein Spaziergang im Hindukusch

Verlag: btb
ISBN: 978-3-442-73241-8
Erschienen: 2005
Seiten: 365


Klappentext:

Im Frühjahr 1956 beschlossen Eric Newby, der in einem Haute-Couture-Salon im Londoner Westend arbeitete, und Hugh Carless, ein berüchtigter Exzentriker im diplomatischen Dienst Ihrer Majestät, nach Afghanistan zu reisen.
Das Ziel der beiden, die vom Bergsteigen keine Ahnung hatten, war ein Sechstausender im Hindukusch. Sie stolperten über reissende Bergflüsse und eisige Pässe am Ende der Welt, litten unter Hunger, Durchfall, Insekten und glühender Hitze. Dabei legten sie einen Humor an den Tag, der sie bei keiner Katastrophe verliess. Ihr Masochismus mischte sich mit guter Laune und poetischem Entzücken. Auf diese Weise entstand ein Klassiker der englischen Reiseliteratur.


Meine Meinung:

Der Titel übertreibt masslos, was sicher auch so gedacht war. Dennoch...was diese zwei Männer vor über 50 Jahren erlebten, schweisst zusammen und ist mit heutigen Reisen wohl kaum zu vergleichen.
Auf jeden Fall kein All-inclusive-Angebot im Sinne von Strand, Sonne und Cocktails!

Auch dieses Buch hab ich schon vor einiger Zeit gelesen und deswegen sei mir die weniger ausführliche Rezension verziehen.
Wie im Klappentext beschrieben verlässt der Humor die beiden Herren nie bzw. nur selten, was man wohl auch braucht, um diese Reise heil zu überstehen. Ein Abenteuer, dass Lust macht selbst zu vereisen (wenn auch etwas gemütlicher...)

Fazit:
3 von 5 Lese-Echse





Autor:

Eric Newby wurde am 6. Dezember 1919 in London geboren und starb 2006 im Alter von 86 Jahren.
Nach dem Besuch der Londoner St. Paul's School arbeitete Newby zwei Jahre lang bei einer Werbeagentur. Während des Zweiten Weltkrieges diente Eric Newby beim schottischen Regiment Black Watch und in der Marine und wurde vor der italienischen Küste gefangen genommen. Drei Jahre lang (1942-45) befand er sich in italienischer Kriegsgefangenschaft.
Nach dem Krieg arbeitete Newby vorübergehend in der Modebranche, bevor er eine sich auf eine Expedition in das Nuristan-Gebirge Afghanistans begab.

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