26. Januar 2012

Isabel Allende - "die Insel unter dem Meer"

Autor: Isabel Allende
Titel: die Insel unter dem Meer

Verlag: Suhrkamp
ISBN: 978-3-518-42138-3
Erschienen: 2010
Seiten: 553


Inhalt:

Die Mulattin Zarité, genannt Tété, ist erst neun Jahre alt, als der junge Plantagenbesitzer Toulouse Valmorain sie als Dienstmagd für seine lebensuntüchtige Frau kauft. Doch in Tété schlummert eine andere Bestimmung als die der willfährigen Sklavin. Selbst als ihr Herr sie in sein Bett zwingt, als man ihr das erste Kint entreisst und ihr Geliebter sie verlässt, um sich den aufständischen Sklaven in den Bergen anzuschliessen, verliert Tété ihr Ziel nicht aus den Augen: die Freiheit für sich und ihre Tochter. Der Konflikt zwischen den aufständischen Sklaven und den weissen Herren in Saint-Dominique eskaliert, und Tété muss eine schwere Entscheidung treffen; sie flieht mit Valmorain, dessen kleinem Sohn Maurice und ihrer Tochter Rosette aus der brennenden Stadt Le Cap nach Kuba und weiter nach New Orleans. In der bunten kreolischen Gesellschaft findet ihr Drang nach Freiheit und Verantwortung für das eigene Leben neue Nahrung, doch müssen Jahre vergehen, bis ihr Traum Wirklichkeit wird.


Meine Meinung:

Dass Isabel Allende eine grossartige Autorin ist, habe ich schon mehrmals gehört und gelesen. Dennoch habe ich mich nie an ihre Bücher getraut, weiss jedoch selber nicht genau warum.

Nun hat mich die Geschichte von Tété gepackt und in die Zeit der Versklavung in der Karibik gebracht. Allerdings geht es dort nicht gerade paradiesisch zu und her, denn Isabel Allende lässt ein buntes Durcheinander der bewegten Zeiten damals auferstehen. Probleme, die wir heute nicht mehr kennen, die damalige Definition von Reichtum und Ansehen, die Sklaverei aus der Sicht der Gutsherren wie auch aus der Sicht der Sklaven...wie zum Beispiel Tété.

Das Buch ist in 2 grössere Teile eingeteilt und deswegen hab ich auch heute noch diese beiden Teile wie zwei eigene Geschichten im Kopf. Erst ihre Zeit in Saint-Dominique als Sklavin auf dem Gut von Valmorain. Die Aufstände, die Feldarbeit, das Haus und die "schwachsinnige Frau" des Herrn, das Chaos in der Stadt und weitere Personen, die später in die Geschichte miteingewoben werden. Dann später die Flucht und der Neuanfang in New Orleans...bis sie endlich ans Ziel ihrer Träume kommt.

Ein gefühls- und geschichtsgeladener Roman von einer tollen Autorin.

Fazit:
4 von 5 Lese-Echsen





Autorin:

Isabel Allende wurde am 2. August 1942 in der peruanischen Hauptstadt Lima als erstes Kind des chilenischen Diplomaten Tomás Allende – eines Cousins des späteren chilenischen Staatspräsidenten Salvador Allende, geboren. Von ihrem achtzehnten Lebensjahr an arbeitete Isabel Allende als Journalistin und moderierte eine chilenische Fernsehsendung. 1962 vermählte sie sich mit dem Bauingenieur Michael Frías, und im Jahr darauf wurde sie von ihrer Tochter Paula entbunden. Ihr Sohn Nicolás folgte 1966.

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