6. Januar 2012

Katherine Howe - "das Hexenbuch von Salem"

Autor: Katherine Howe
Titel: Das Hexenbuch von Salem

Verlag: Page&Turner / Wilhelm Goldmann
ISBN: 978-3-442-20356-7
Erschienen: 2009
Seiten: 510

Klappentext:

Ein geheimnissvolles Buch. Eine mutige Frau. Ein dunkles Geheimnis, das Jahrhunderte zurückreicht.

Connie Goodwin ist fasziniert von den Hexenverfolgungen im Neuengland des 17. Jahrhunderts. Auch ihre Doktorarbeit befasst sich mit diesem Thema, und in den Kirchenregistern von Salem hofft sie, Originaldokumente aus jener Zeit zu finden. Bei ihren Recherchen lernt Connie den jungen Restaurator Sam kennen, der ihr prompt seine Hilfe anbietet. Doch den eigenartigsten Fund macht Connie im Haus ihrer verstorbenen Grossmutter, das in der Nähe von Salem etwas abgelegen in einem kleinen Küstenstädtchen liegt: Hier entdeckt Connie ein vergilbtes Pergament, das sie auf die Spur eines alten Buches mit sonderbaren Formeln und Rezepten bringt. Als sich Connie näher mit dem Buch beschäftigt, kommt es plötzlich zu rätselhaften Ereignissen. Offenbar wohnt den alten Rezepten eine magische Kraft inne - und das bringt nicht nur Connie, sondern auch Sam in höchste Gefahr...

Meinung Meinung:

Das kennen wir doch irgendwie; Salem, Hexen, Bücher, schwarze Katzen, Kräutermischungen, Besen...blablabla. Zugegeben, es kommen nicht wenige "Hexenklischees" darin vor. Dennoch finde ich es ein gelungenes Buch, das gut zu unterhalten weiss. Nicht unbedingt ein Buch über Hexen, nur um damit Geld zu verdienen, weil Hexen gerade in Mode sind (wie Bücher nach Harry Potter und Zauberern oder diesem Twilight-Tumult).

Doch diese Geschichte ist von Wahrheiten inspiriert: auch die Autorin selbst schreibt an ihrer Doktorarbeit und hat sich eingehend mit dem Thema Hexen befasst. Ihre Familie stammt aus der Nähe von Salem und unter ihren Vorfahren findet sich sogar Elizabeth Proctor, die der Hexerei angeklagt wurde, jedoch überlebte. Und auch eine Elizabeth Howe, die in Salem als Hexe gehängt wurde.

Sie beschreibt in ihrem Roman eine fiktive Geschichte, die ihr jedoch sehr nahe steht. Die leichte Liebesgeschichte, die sie eingefädelt hat, frischt das eher dunkle Thema auf. Leider scheint es mir knapp am Klischee vorbei und so ist das Liebesgeturtel zwar auflockernd, jedoch nichts allzu Besonderes. Dennoch zeigt es eine weitere emotionale Seite.

Der Schreibstil war recht flüssig und wer sich für Hexerei und besonders die Hexenverfolgung interessiert wird nur schon aufgrund des Themas diesen Roman als Pageturner beschreiben. Für den Rest gilt: Wer nun an Hexen glaubt, überlass ich euch.
Das Buch kann ich aber sehr gut empfehlen!

Fazit:
4 von 5 Lese-Echsen





Autorin:

Die amerikanische Autorin Katherine Howe wurde 1977 in Houston, Texas, geboren, wo sie auch aufwuchs. Sie ging auf die Kinkaid School und anschließend auf die Columbia University.
Ihre Urahnen siedelten bereits um 1620 ins Essex County in Massachusetts, wo sie in der Nähe von Salem lebten. Diese Stadt erlangte traurige Berühmtheit durch die Hexenverfolgungen im späten 17. Jahrhundert. Zu ihren Vorfahren gehören Elizabeth Proctor, die der Hexerei angeklagt wurde, aber überlebt hat, und Elizabeth Howe, die in Salem als Hexe gehängt wurde.

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