15. Januar 2012

Konsalik - "das Regenwaldkomplott"

Autor: Konsalik
Titel: das Regenwaldkomplott

Verlag: Weltbild
ISBN: 978-3-86800-422-9
Erschienen: 2010
Seiten: 512


Klappentext:

Zwischen Geldgier und aufopfernder Liebe, zwischen Lebenswillen und Mord, Glauben und Satanskult - der verzweifelte Kampf der Indianer gegen die Zerstörung des Regenwalds.

Die Entdeckung von Goldvorkommen in einer abgelegenen Gegend des brasilianischen Urwalds verändert das Leben auf der Missionsstation Santo Antonio. Glücksritter, Kriminelle und korrupte Politiker zerstören das friedliche Miteinander von Missionaren und Ureinwohnern. Der Arzt Thomas Binder und die Biologin Luise kämpfen gegen die Vernichtung des Urwalds und die Ausrottung der Yanomami-Indianer. Doch dann verbreitet eine Serie von tödlichen Anschlägen Angst und Schrecken. Wer verbirgt sich hinter dem mysteriösen Roten Pfeil, der gewaltsam Rache nimmt für die Zerstörung der Natur?

Meine Meinung:

Diesmal konzentriert sich Konsalik auf das (leider) immer noch aktuelle Thema über den Amazonas, den Raubbau und somit der Zerstörung von Lebensräumen von Mensch und Tier. Heute leben immer noch die allerletzten Stämme im brasilianischem Dschungel, völlig abgetrennt von unsere technischen Welt.

Wie gesagt, fällt mir der Schreibstil von Konsalik sehr gut. Diese Geschichte wirkt allerdings etwas lang...nicht unbedingt langatmig, aber eben irgendwie lang. Dabei kann ich nicht sagen, an was dies liegt. Es geschieht einiges, mal hier die Ankunft von Luise, da ein Hausbau, hier ein Streit auf der Mission, da ein Missverständnis mit den Ureinwohnern. Richtig spannend wird es erst, als der Rote Pfeil zuschlägt und eine grosse, gerade Strasse quer durch den Wald gebaut werden soll ohne auf die Indianer-Reservate zu achten.

Die Geschichte könnte also rasanter sein, das Thema ist jedoch aktuell und wichtig!

Fazit:
3 von 5 Lese-Echsen




Autor:

Heinz G. Konsalik, eigentlich Heinz Günther (* 28. Mai 1921 in Köln; † 2. Oktober 1999 in Salzburg), war einer der kommerziell erfolgreichsten deutschen Schriftsteller. Seine Werke veröffentlichte er teils unter mehreren Pseudonymen; „Konsalik“ war der Geburtsname seiner Mutter.

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