24. Januar 2012

Mary W. Shelley - "Frankenstein"

Autor: Mary W. Shelley
Titel: Frankenstein

Verlag: dtv
ISBN: 978-3-423-62361-2
Erschienen: 2008 (Original 1970)
Seiten: 345


Inhalt:

Das Original

"In einer düsteren Novembernacht war es so weit: Vor meinen Augen lag das Ergebnis all meiner Müh und Plage... In dem schwachen gelblichen Mondlichte, welches durch die Fensterläden in die Kammer quoll, stand jenes erbärmliche Monstrum vor mir - der fürchterliche Popanz, welchen ich erschuf! Er hielt den Bettvorhang zur Seite und heftete seine Augen - sofern sie diesen Namen überhaupt verdienten - auf mich."


Meine Meinung:

Wie sollte man einen solchen Klassiker überhaupt schlechtreden? Trotz etwas altem Deutsch, packt diese Geschichte jeden und sollte auch von "nicht-Grusel-Fans" gelesen werden. Natürlich ist es schaurig und teilweise ecklig, wenn man sich in die Details der Beschreibungen vertieft. Aber es ist wie bei einem Unfall: schrecklich hinzusehen, aber man kann eben auch nicht weg gucken.

Dafür, dass ich diesen Klassiker für ein paar Münzen auf einem Grabbeltisch auflas, hat es sich mehr als gelohnt. Mittlerweilen gibt es die Geschichte in verschiedenen Auflagen, als Reclam und diverser Verfilmungen, was der Beweis dafür ist, wie es immer wieder sein Publikum auf schaurige Art zu begeistern weiss.

Unheimlich ist auch, wenn man einige der Schauplätze kennt und sich bei einem Besuch in diesen Ortschaften, daran erinnert dieses Buch gelesen zu haben...

Fazit:
5 von 5 Lese-Echsen





Autorin:

Mary Shelley, geborene Mary Godwin, häufig auch als Mary Wollstonecraft Shelley bezeichnet, war eine britische Schriftstellerin des frühen 19. Jahrhunderts. Sie ist als Autorin von Frankenstein oder Der moderne Prometheus (1818), einem der bekanntesten Werke der fantastischen Literatur, in die Literaturgeschichte eingegangen. Zu ihrem Gesamtwerk zählen mehrere Romane, Kurzgeschichten, Theaterstücke, Essays, Gedichte, Rezensionen, Biografien und Reiseerzählungen.

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