15. Januar 2012

Paulo Coelho - "der Alchimist"

Autor: Paulo Coelho
Titel: der Alchimist

Verlag: Diogenes
ISBN: 978-3-257-06554-1

Erschienen: 2006
Seiten: 189


Inhalt:

Santiago, ein andalusischer Hirte, hat einen wiederkehrenden Traum: Am Fuss der Pyramiden liege ein Schatz für ihn bereit. Soll er das Vertraute für möglichen Reichtum aufgeben? War er nicht zufrieden mit seiner bescheidenen Existenz? Santiago ist mutig genug, seinen Traum nicht einfach beiseite zu wischen. Er wagt sich hinaus und begibt sich auf eine Reise, die ihn nicht nur von den Souks in Tanger über Palmen und Oasen bis nach Ägypten führt, er findet in der Stille der Wüste auch immer mehr zu sich selbst und erkennt, was das Leben für Schätze bereithält, die nicht mit Gold aufzuwiegen sind. Verschleierte Frauen und sich bekriegende Berber säumen seinen Weg, vor allem aber Menschen, die ihn ermuntern, die Geheimnisse der Welt zu erkunden: eine Zigeunerin, ein alter Mann, und nicht zuletzt der weise Alchimist. Und er erfährt die Liebe in ihrer schönsten Form. Fatima und der Alchimist helfen ihm, bis zu tiefsten innerem Glück und völligem Einklang mit der Welt und den Menschen vorzudringen.

Meine Meinung:

Ein Muss für jeden Coelho-Fan und auch für den Rest ein dünnes, weises Buch. Neben dem Zahir gehört dies zu meinen Lieblingsbüchern von diesem doch etwas eigenem Autor. Er ist eben ein Original und das liegt nicht nur an seiner Religion, die unweigerlich in allen seinen Werken sehr (für manche über-) präsent ist. Sein Schreibstil gibt es nicht zweimal...aber über Geschmack lässt sich nicht streiten.

Die Geschichte erzählt die Reise vom Hirten Santiago, einer Figur, in die sich jeder hineinversetzen kann. Nicht, weil man auf Schafe aufpasst oder in der Wüste lebt, sondern weil er ein einfacher Mensch wie du und ich ist.
Seine Erlebnisse auf dem Weg nach Ägypten sind detailliert, aber nicht überschwinglich erzählt. Eine gute Mischung zwischen zu viel und zu wenig...ein dünnes Buch, aber genau richtig.

Fazit:
4 von 5 Lese-Echsen





Autor:
Paulo Coelho wurde 1947 in eine gutbürgerliche brasilianische Familie hineingeboren, sein Vater Pedro ist Ingenieur, seine Mutter Lydia Hausfrau. Er hat eine ältere Schwester namens Sonia. Paulo Coelhos Leben war von Beginn an religiös geprägt. Als siebenjähriger Junge besuchte er die Jesuitenschule San Ignacio in Rio de Janeiro, in der er bei einem schulischen Lyrikwettbewerb einen Preis erhielt. Coelho studierte Rechtswissenschaften gegen den Wunsch seines Vaters, der ihn gerne in seinen Fußstapfen als Ingenieur gesehen hätte, unterbrach 1970 jedoch sein Studium, um als Hippie eine zweijährige Weltreise durch Südamerika, Nordafrika und Europa zu unternehmen.
Coelhos anschließende Tätigkeit als Theater- und Drehbuchautor sowie sein in dieser Zeit währender Drogenkonsum wurden von seinen streng katholischen und konservativen Eltern scharf verurteilt. Sein rebellisches Aufbegehren gegen die Vorstellungen und Ziele seiner Eltern führte aufgrund der Annahme, ihr Sohn sei geistesgestört, zu insgesamt drei Einweisungen in die psychiatrische Anstalt „Casa de Saúde Dr. Eiras“ (1966, 1967 und 1968), wo er auch mit Elektrokrampftherapie behandelt wurde. Die Erfahrung stationärer psychiatrischer Behandlung schilderte er später in seinem Roman Veronika beschließt zu sterben.

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Kommentare:

Paperdreams hat gesagt…

Hallo :)

Die Bücher von Paula Coelho interessieren mich ja auch total. Habe "Veronika beschließt zu sterben" auf meinem SuB, mich aber irgendwie noch nicht so ganz herangetraut.

Danke übrigens für deinen Kommi :) Du kannst mich sehr gerne verlinken - habe deinen Blog auch direkt verfolgt und bin gespannt, was hier alles noch so passiert! :) Sieht auf jeden Fall schon mal vielversprechend aus!

Liebe Grüße und viel Spaß hier,
Marie ♥

the librarian lizard hat gesagt…

Mein erster Kommentar =) Danke!
Hab mich jetzt auch mit dir verlinkt.

Wie gesagt, mein Blog ist noch etwas im Aufbau. Gibt noch einige Bücher, die ich gelesen, aber noch nicht online habe. Von Paulo Coelho kommt irgendwann noch: 11 Minuten, der Weg nach Santiago de Compostela, Fr. Prym und der Dämon...sowie Brida hab ich (zwar ungelesen) noch im Regal.

Grüsse *
Mona

Anonym hat gesagt…

Hey!
Habe das Buch auch gelesen und fand es sehr inspirierend. Zudem schafft er es, einem tolle Bilder vor dem inneren Auge hervorzurufen.

Finde das Buch spitze!

Muntschel
Romiinchen