18. Januar 2012

Wendy Jean - "Und jeden Tag denk ich an dich"

Autor: Wendy Jean
Titel: Und jeden Tag denk ich an dich

Verlag: Goldmann
ISBN: 978-3-442-46362-6
Erschienen: 2008
Seiten: 314

Inhalt:

"Das Schrecklichste, was mir in meinem Leben widerfahren ist, ist die Tatsache, dass ich nicht entführt wurde."

Bethany Fisher war noch ein Baby, als ihr vierjähriger Bruder Michael entführt wurde. Dennoch vermisst sie ihn schmerzlich. Ihre Mutter ist nie über den Verlust hinweggekommen und widmet all ihre Zeit der Suche nach dem verlorenen Sohn - statt der Erziehung der anwesenden Tochter. Obwohl Bethany als Kind unter der fehlenden Fürsorge litt, wächst sie zu einer jungen Frau heran, die mit beiden Beinen fest im Leben steht. Sie erkennt, wie viel Trost sie der Mutter all die Jahre über spendete, doch da scheint es für eine Versöhnung schon zu spät...

Meine Meinung:

Eine Geschichte aus dem Leben gerissen! Natürlich keine Geschichte aus dem Alltag, die man sich wünscht. Sein Kind zu verlieren, weil es entführt wird und es niemals mehr zu Gesicht bekommen, kann das Leben zu einer Hölle machen. Genau dies passiert ihrer Mutter und obwohl auch Bethany unter dem Verlust leidet, ist es die Mutter, die Erstaunliches und auch Schockierendes unternimmt. Mehr sei hier nicht verraten, aber diese Erzählung ist keine "das-tote-Kind-traurige-Geschichte im Weichspülgang", sondern entwickelt sich gegen Ende zu einem schnellen und spannenden Page-Turner.

Ein eher kleineres Buch mit einer grossen Geschichte darin und einem schönen Cover, meiner Meinung nach.

Fazit:
3,5 von 5 Lese-Echsen





Autorin:

Wendy Jean hat lange Jahre in Asien als Journalistin und Englischlehrerin gearbeitet. Heute lebt sie mit ihrem Ehemann an der Westküste von Kanada. »Und jeden Tag denk ich an dich« ist ihr erster Roman, zurzeit arbeitet sie an ihrem nächsten Buch.  

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