3. Februar 2012

Nick Hornby - "A long way down"

Autor: Nick Hornby
Titel: A long way down

Verlag: Knaur TB
ISBN: 978-3-4266-1536-2
Erschienen: 2006
Seiten: 400


Inhalt:

Man kann sich einfach nicht in Ruhe umbringen, wenn andere dabei zusehen. Und so kommt es, dass die vier Lebensmüden, die sich Silvester auf dem Dach eines Hochhauses begegnen, nicht springen, sondern sich gegenseitig ihre Geschichten erzählen: die Hausfrau Maureen, der Talkmaster Martin, das Mädchen Jess und der Musiker JJ. Die vier verabreden, mit dem finalen Sprung zu warten. So findet eine Gruppe von Menschen zueinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten – und die einander doch auf wundersame Weise zu helfen wissen.


Meine Meinung:

Eines meiner ersten Bücher, die ich auf englisch gelesen habe. Meine englische Taschenbuchausgabe zählt jedoch nur 256 Seiten...

Trotz einiger sprachlichen Barriere, also der Tatsache, dass ich nicht jedes Detail verstanden haben werde, haben mich die Geschichten der vier Lebensmüden doch mitgerissen. Unterschiedlicher könnten sie nämlich nicht sein:

(Auszug Amazon)
"Martin, der populäre Frühstücksfernsehmoderator, dessen Ausflug ins Bett einer 15-Jährigen dazu führte, dass die Scheinwerfer für ihn endgültig ausgingen. Die altjüngferliche Katholikin Maureen, die beim einzigen „Fehltritt“ ihres Lebens ein Kind zur Welt brachte, dass seitdem im Wachkoma dämmert. Die rotzfreche Jess, für die der Selbstmord wegen eines Kerls einfach nur ein geiler Abgang zu sein scheint. Schließlich JJ, der Rockmusiker mit Karriereknick..."

Nick Hornby versteht es wieder einmal menschliche Dramen aus dem Alltag ins Scheinwerferlicht zu stellen und den Leser zum Nachdenken anzuregen und ihn gleichzeitig "prächtig" unterhält.

Fazit:
4,5 von 5 Lese-Echsen





Autor:
Nick Hornby, geboren 1957 in Redhill, Surrey, England, lebt mit seiner Familie in London. Nach dem Studium in Cambridge arbeitete er zeitweise als Lehrer. Seit 1983 ist er freier (und zunächst erfolgloser Autor). 1992 schrieb er mit "Fever Pitch" (deutsch: "Ballfieber") einen ersten Bestseller über seine große Leidenschaft Fußball. "High Fidelity", 1995 erschienen, knüpft an den Erfolg des Vorgängers an. Hornby schreibt u.a. für die Sundy Times, für Time Out und das Times Literary Supplement.

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