24. April 2012

Ein Abend mit Jussi Adler Olsen


Was gibt es Besseres als am Welttag des Buches ein Ticket für eine Lesung zu haben? Genau, ich Glückspilz durfte Jussi Adler Olsen treffen.

Er stellte seinen aktueller Roman "das Alphabethaus" vor und erzählte mal dies und das aus seinem Leben, was ihn zum schreiben veranlasste, woher seine Ideen stammen, etc.
So erzählte er auch kleine Anekdoten aus dem Krankenhaus, wo sein Vater Psychologe ist. Unter anderem auch der Tipp seines Vaters (ich kann's aus dem Gedächtnis zwar nicht mehr wortwörtlich zitieren, aber...): "Wenn du schreiben möchtest, solltest du nicht ständig abgelenkt werden. Deswegen gibt's kein Kaffee, kein Tee....nichts. Nur geh vorher nochmal Pipi !"


Etwas mehr über den Autor
(Ausschnitt aus dem Programm):

Jussi Adler-Olsen, Sohn eines Psychiaters, studierte Medizin, Soziologie, Politikgeschichte und Filmwissenschaft. Er arbeitete in den unterschiedlichsten Berufen bevor er 1995, als 45-jähriger, mit dem Schreiben begann. Mit dem Roman «Erbarmen», dem ersten Fall für Carl Mørck vom Sonderdezernat Q, gelang dem dänischen Autor der Durchbruch im deutschsprachigen Raum.



Und der Inhalt vom "Alphabethaus":

Es ist der furchtbare Winter 1944, in dem tausende von Soldaten ihr Leben an der Ostfront ließen, das Ende des Zweiten Weltkriegs steht kurz bevor, als die beiden britischen Piloten James und Bryan über deutschem Territorium abstürzen. Die beiden sind Freunde seit Kindheitstagen und fest entschlossen, nicht in deutsche Gefangenschaft zu geraten. Geistesgegenwärtig springen sie auf einen Lazarettzug auf und es gelingt ihnen, ihre wahre Identität zu vertuschen. Als vermeintliche hohe SS-Offiziere gelangen sie in ein Sanatorium für Geisteskranke – ihre einzige Chance, zu überleben. Im „Alphabethaus“, ganz in der Nähe von Freiburg im Breisgau gelegen, tun James und Bryan alles dafür, um als psychisch krank zu gelten – jeder auf seine eigene Weise. Doch bald schon wird den beiden klar, dass sie nicht die einzigen Simulanten im „Alphabethaus“ sind und dass ihr Leben dadurch in allergrößter Gefahr ist.

Jahrzehnte später begibt sich einer der Überlebenden des „Alphabethaus“ auf Spurensuche – und ahnt nicht, dass er durch das Stochern in der Vergangenheit eine schreckliche Narbe aufreißt. Denn die Zeit im „Alphabethaus“ ist an niemandem spurlos vorübergegangen – und die, die einst zu allem entschlossen waren, sind es auch heute noch…

Die Lesung:

Da Jussi Adler Olsen Däne ist, und zwar prima Deutsch versteht, es aber selber nicht fliessend spricht, führte Margarete von Schwarzkopf durch den Abend, und Peter Lohmeyer lies Passagen aus dem Buch vor. Ein kleiner Absatz wurde mit einem Schmunzeln jedoch auch von Jussi selbst vorgelesen - in dänisch!

Bei dieser Gelegenheit musste ich natürlich auch mein Buchexemplar signieren lassen und konnte sogar am Schluss auch ein Foto (obwohl schlechte Qualität leider) stolz mein Eigen nennen. =D

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