27. Januar 2013

Ferienlektüre & Gewinnverkündung

Meine lieben Leser,

gefällt euch mein neues Layout nicht so? Oder war der Gewinn nicht attraktiv? Aber ich will mich ja nicht nur über wenig Kommentare zu meinen Bloggeburtstags-Gewinnspiel beschweren, sondern die glückliche Gewinnerin verkünden. Freuen darf sich Moni von Süchtig-nach-Büchern über das gewonnene Buch. Ich wünsch tolles Lesevergnügen!

Dann ist mir aufgefallen, dass sich neue Leser in meine Liste geschlichen haben, worüber ich mich sehr freue und somit ein grosses HERZLICH WILLKOMMEN auf meinem Blog loswerden möchte.

Und zuletzt muss ich mich bei euch verabschieden... Nein, nein...ich fahr bloss in die Ferien und bin nach 2 Wochen wieder zurück. Also wundert euch nicht zu sehr, wenn es hier etwas ruhiger wird die nächsten Tage. Ich habe Lesestoff mit im Gepäck und komme mit neuen Rezis im Februar zurück. Damit ich meinen SuB abbauen kann, hab ich mir dicke Taschenbücher, die schon etwas länger im Regal warten, in den Koffer gepackt:
- die Landkarte der Zeit (Felix J. Palma)
- Himmelsfeuer (Barbara Wood)
- Inka-Gold (Clive Cussler)

Bis dahin wünsch ich eine schöne (Lese-)Zeit !

Liebe Grüsse,
eure Lese-Echse

Philippe Pozzo di Borgo - Ziemlich beste Freunde

Autor: Philippe Pozzo di Borgo
Titel: Ziemlich beste Freunde
(les intouchables)


Verlag: Hanser Berlin
ISBN: 978-3-446-24044-5
Erschienen: 2012
Seiten: 247





 
Der bewegende autobiographische Bericht Philippe Pozzo di Borgos, der den Stoff für einen sensationellen Kinoerfolg lieferte. Der Autor ist Geschäftsführer der Firma Champagnes Pommery, als er mit dem Gleitschirm abstürzt und querschnittsgelähmt bleibt. Er ist 42 Jahre alt und braucht einen Intensivpfleger. Der arbeitslose Ex-Sträfling Abdel kriegt den Job. Mit seiner lebensfrohen und authentischen Art wird Abdel zu Philippes "Schutzteufel". Zehn Jahre lang pflegt er ihn und gibt ihm die Lebensfreude zurück.
 
"Er hat mich befreit, wenn ich gefangen war, beschützt, wenn ich schwach war. Er hat mich zum Lachen gebracht, wenn ich nicht mehr konnte. Er ist mein Schutzteufel."
Philippe Pozzo di Borgo über seinen ehemaligen Pfleger und Freund Abdel Sellou
 
 
 
Erst wusst ich nicht, von wem ich nun das Buch lesen soll: von Phillipe Pozzo di Borge oder von Abdel Sellou? Ist das Buch zum Film zu nahe am Film? Welches der Bücher ist das "wahrste"? Schlussendlich hat der Zufall entschieden und zwar indem ich eine schöne gebundene Ausgabe für einen kleinen Preis auf einem Aktionstisch fand. Und zwischen Vampir-Jugendliteratur, Mondkalender und alten Krimis wollt ich es einfach nicht liegen lassen, denn dorthin gehört es einfach nicht!
 
 
So leicht das Buch sich in der Hand vielleicht anfühlt, so schwer wiegt sein Inhalt. Das Schicksal von Phillipe Pozzo di Borgo berührt; sein Unfall und die daraus resultierente Lähmung, sein Alltag, seine Familie, sein Freund und Pfleger und sein Humor und Optimismus trotz diesem unglaublichen Leidensweg.
 
Anders als erwartet, schreibt er in diesem Buch sehr wenig über Abdel Sellou (etwa das letzte Viertel), obwohl dieser immer wieder mal erwähnt wird. Viel mehr schreibt er jedoch über sein Leben vor und nach dem Unfall und über seine tiefe Liebe zu Béatrice, seiner verstorbenen Frau, die obwohl sie selbst an Krebs leidete und mehrere Fehlgeburten durchleiden musste, immer an seiner Seite war und mit ihm zusammen kämpfte. Besonders die Beschreibung der vielen erfolglosen Versuche eine Familie zu gründen trieben mir die Tränen in die Augen. Schlussendlich adoptierten sie Kinder, die sie wie ihr eigen Fleisch und Blut lieben und aufziehen und denen Phillipe auch sein Buch widmete.
 
Der Schreibstil ist dabei etwas eigen; meist einfache, kürzere Sätze. Momentaufnahmen und Gedankenfetzen. Einfache und komplizierte Wörter paaren sich zu harmlos-scheinenden, aber tiefschürfenden Wahrheiten. Einiges bleibt mir wahrscheinlich unverständlich, mangels Lebenserfahrung, doch auch so spürt man den Wert dieses Buches.
 
Einige Worte zur Verfilmung:
Ich sah erst den Film, danach las ich das Buch. Die Verfilmung basiert zwar auf der Wahrheit, dennoch ist die Geschichte unterhaltsamer und lustiger gestaltet (der Leidensweg alleine ist wohl zu schwere Kost und nicht massentauglich). Bis in die Details gibt es Übereinstimmungen, aber viele Details stammen auch von den Regisseuren. Schlussendlich wird im Film, der mittlerweilen zu meinen Lieblingsfilmen gehört, mehr die Freundschaft zwischen Phillipe und Abdel dargestellt und Béatrice und die Kinder, wenn überhaupt, nur am Rande erwähnt.
Ausserdem habe ich mich in den Soundtrack verliebt, weil das Klavier einfach so schön passt und die richtige Mischung von Melancholie und doch glücklicher Melodie besitzt...eben wie ein trauriges Lächeln...
 
  
 
Sowohl der Film wie auch das Buch (die Bücher) sehr wertvoll - nicht nur zur Unterhaltung, sondern auch ein Stück echtes Leben, trotz dessen trauriger Seiten...
 
 
 
Der ehemalige Geschäftsführer des Champagnerherstellers Pommery Philippe Pozzo di Borgo, wurde zum Tetraplegiker, als er am 27. Juni 1993 beim Paragliding abstürzte und sich dabei so schwer an der Wirbelsäule verletzte, dass er seitdem vom Hals abwärts querschnittgelähmt ist.
 
Nachdem 1996 Philippes erste Ehefrau an Krebs gestorben war, fiel der damals 45-Jährige in eine tiefe Depression und dachte an Selbstmord. Sellou half ihm aus dieser Depression und beide unternahmen zusammen viele Reisen. Aus der Angestelltenbeziehung entstand eine tiefe Freundschaft und eine der letzten gemeinsamen Reisen führte sie 2003 nach Marrakesch. Dort lernte Philippe seine zweite Ehefrau kennen und lebt heute mit ihr und seinen zwei Töchtern in der Nähe der marokkanischen Hafenstadt Essaouira. Auch Sellou fand in Marokko seine Frau und ist heute Vater von drei Kindern und Betreiber eines Masthähnchenbetriebs in Algerien.
 

19. Januar 2013

Kate le Vann - Dass das Glück dich findet

Autor: Kate le Vann
Titel: Dass das Glück dich findet


Verlag: Fischer
ISBN: 978-3-596-85399-1
Erschienen: 2010
Seiten: 238







 
Ich kann mich noch so gut an Sarah erinnern. Wir waren ständig zusammen, und ich liebte sie mehr als jeden sonst auf der Welt. Aber sie starb, bevor ich sie richtig kennenlernen konnte. Da war sie sechsundzwanzig. Und sie war meine Mutter.
 
Jahre später begibt Rain sich auf Spurensuche nach London. Wie hat Sarah gelebt? Rain findet ihr altes Tagebuch. Und darin statt Antworten nur noch mehr Fragen. Wer war Sarah wirklich? Und mit all den Mosaikstienchen, die Rain zusammenträgt, kommt sie nicth nur ihrer Mutter immer näher...
 
 

 
Ein knallpinkes Cover schrie regelrecht nach mir auf diesem Aktionstisch, und dass obwohl ich Pink nicht einmal mag. Doch die Geschichte klang nett, das Buch war hübsch anzusehen und sehr günstig...und so war es auch nach der Lektüre: kein Knüller, aber was Nettes und Hübsches für zwischendurch.
 
Rain war mir von der ersten Sekunde sehr sympathisch und auch die weiteren Figuren mochte ich. Die Anzahl Figuren hielt sich allgemein in Grenzen, was ich eine nette Abwechslung fand, füllen doch viele Autoren ihre Bücher nur so mit Personen, dass man erst alle Namen "lernen" muss. Hier geht es um Rain, ihre Eltern, ihre Grossmutter, einem Typen und 2 Freundinnen. Weitere Figuren treten nur jeweils in einer Situation auf.
 
Das Gleiche spiegelt sich im Schreibstil: nett, flüssig, aber auch recht einfach gehalten. Ohne recherchiert zu haben, denke ich, dass es sich um einen Jugendroman handeln muss, denn so benimmt sich Rain auch sehr oft (im Alter von 16 Jahren). Leider ist besonders die Geschichte um Rain und diesen Typen sehr absehbar. Vom ersten Augenblick findet sie ihn zwar unverschämt hübsch, nervt sie aber. Dann sind sie irgendwie gezwungen Zeit miteinander zu verbringen und sie will sich nicht in ihn verlieben, was wir aber schon auf der ersten Seite ahnten und ja....blablabla...das Ende könnt ihr euch selber denken, oder? ;)
 
Die Geschichte über das Tagebuch fand ich hingegen sehr gelungen, da die Autorin zum einen Tagebucheinträge der Mutter von damals sowie auch Tagebucheinträge von Rain im Jetzt geschrieben hat. So bekommt der Leser immer noch etwas mehr Information als die Handlungen ansonsten preisgeben. Hervorheben möchte ich hier besonders die witzige Wortwahl und der Schreibstil, mit welchem sich die Tagebucheinträge vom Rest der Geschichte abheben.
 
 
 
Also irgendwie ist die Geschichte auf eine nette, zauberhafte Art unterhaltsam, aber leider nur wenig überraschend. "Leichte Kost" zur Unterhaltung, wie ich sagen möchte, eine Art "Lese-Snack".
 
 
3,5 von 5 Lese-Echsen
 
 
 
Kate le Vann wurde in Dorcaster geboren und lebtehute in London. Sie ist Journalistin und hat für viele Zeitungen und Zeitschriften geschrieben, darunter "Cosmo Girl" und "Vogue".
 
 
Mehr auf: Kate le Vann

17. Januar 2013

Walter Moers - die Stadt der träumenden Bücher

Autor: Walter Moers
Titel: Die Stadt der träumenden Bücher


Verlag: Piper
ISBN: 978-3-492-24688-0
Erschienen: 2006
Seiten: 476



 
Als der Pate des jungen Dichters Hildegunst von Mythenmetz stirbt, hinterlässt er seinem Schützling nur wenig mehr als ein Manuskript. Dieses aber ist so makellos, dass Mythenmetz sich gezwungen sieht, dem Geheimnis seiner Herkunft nachzugehen. Die Spur führt nach Buchhaim, der Stadt der Träumenden Bücher. Als der Held sie betritt, ist es, als würde er die Tür zu einer gigantischen Buchhandlung aufreissen. Er riecht den Anflug von Säure, der an den Duft von Zitronenbäumen erinnert, das anregende Aroma von altem Leder und das scharfe, intelligente Parfüm von Druckerschwärze. Einmal in den Klauen dieser buchstabenverrückten Stadt, wird Mythenmetz immer tiefer hineingesogen in ihre labyrinthische Welt, in der Lesen noch eine wirkliche Gefahr ist, in der rücksichtslose Bücherjäger nach bibliophilen Schätzen gieren, Buchlinge ihren Schabernack treiben und der mysteriöse Schattenkönig herrscht.
 
 
Wie konnte ich so lange dieses Buch nicht lesen?! Obwohl schon verschiedene Freunde davon schwärmten und ich es eigentlich schon immer lesen wollte, dauerte es dennoch bis zum heutigen Tag, bis ich diesen Schatz verschlungen habe.
 
Tatsache ist, dass ich alle Schwärmereien nur bestätigen kann. Walter Moers scheint das Orm durchströmt zu haben, als er diesen Roman verfasste. (Wer nun das Orm nicht kennt, gehört leider noch zu den Banausen, die wie ich zu lange mit der Lektüre dieses Buches warten.). Wahrscheinlich ist der liebe Herr Moers nur komplett leer, nachdem er solch ein Berg von Fantasie und Ideen in der Stadt der träumenden Bücher abgeladen hat. Doch es reichte später noch für eine Fortsetzung, das Labyrinth der träumenden Bücher, die ich momentan gleich anfangen möchte, es allerdings (noch) nicht zur Hand habe. Aber damit werd ich nicht mehr so lange warten!
 
Der Schreibstil liest sich gut, trotz vieler Fantasienamen und ungewöhnlicher Wörter. Die Kapitel sind oft sehr kurz, manchmal sogar nur knapp 2 Seiten, manchmal aber auch länger. Was das Buch aber ernorm bereichert, sind auch die unzähligen Zeichnungen und Illustrationen des Autors. Damit muss man sich einfach in die Figuren verlieben! Ich träume jetzt schon von einem Buchling als Freund oder ein Kaffeekränzchen mit Hildegunst von Mythenmetz, obwohl ich mir die Hauptfigur lange weiblich vorgestellt habe. Ich glaube, das liegt an dessen Vornamen, den ich eher mit einer Grossmutter verbinde, doch schreibt die Hauptfigur in der Ich-Sicht und trotzdem ist klar, dass ER ein ER ist und keine SIE. Eine weibliche Figur, die mich vom ersten Moment verzückte, ist die Schrechse Inazea Anazazi. Erklären kann ich das zwar nicht, da diese Figur auch verhältnismässig wenig auf die Bühne tritt, aber schaut euch ihr Bild im Buch an. Ich find sie einfach super!
 
Ausserdem scheint Walter Moers der Magie mächtig: denn der Roman mit knapp 500 Seiten fühlte sich an wie eine Geschichte von 700 Seiten oder mehr. Der Reichtum an Ereignissen, neuen Figuren und Problemen ist einfach unglaublich und lässt die Eindruck entstehen, dass die Geschichte laaaaange nicht aufhört und höchst selten Langeweile aufkommen kann. Was sage ich denn da? Langeweile ist wohl das falsche Wort, denn eigentlich ist es mehr eine Art ruhigeres Kapitel, die dem Leser eine Verschnaufpause gönnt.


Das Ende ist an sich geschlossen, lässt aber dennoch schon die Fortsetzung erahnen oder besser gesagt: Trotz dem Schlusssatz, dass die Geschichte hier ende, hofft der Leser, dass eine neue sofort beginnen möge. Besonders, wenn man weiss, dass es eine Fortsetzung gibt...
 
Ich könnt noch länger davon schwärmen, möchte aber nichts verraten, sondern einfach jedem raten, der es noch nicht gelesen hat: Liest es! Für mich kommt es auf das Lieblingsbücher-Regal und dann renn ich los und organisier mir "das Labyrinth der träumenden Bücher".
 
 

 
Muss man gelesen haben!
 
 
 
5 von 5 Lese-Echsen
 
 
 
 
Walter Moers, 1957 in Mönchengladbach geboren, ist der Erfinder des "Käpt'n Blaubär" und hatte einen weiteren grossen Erfolg mit den Büchern um die Figur "das kleine Arschloch". "Die Stadt der träumenden Bücher" wurde mit dem Phantastik-Preis 2005 der Stadt Wetzlar ausgezeichnet.

13. Januar 2013

Challenge 2013

Liebe Leser,

eigentlich bin ich ja nicht unbedingt ein Challenge-Leser. Ich lese einfach, was mir gefällt, was ich finde und somit auch nicht immer das ganz top aktuellste. Ausserdem habe ich gerade Prüfungen hinter mir und muss erst mal wieder in meinen  Leserhythmus zurückfinden, leider.

Für dieses Jahr habe ich mir aber eine Challenge aufgeschrieben, die ich auf Riiinchens Bücherwelt gefunden habe. Die Idee stammt aber anscheinend von Mandy.
Wer mitmachen will, ist wie immer eingeladen. Hier die Challenge:

 
 
Es sind 20 "Bedingungen" vorgegeben, von welchen mindestens 13 bis Ende 2013 zu erfüllen sind. Mein Ehrgeiz klingelt da sofort und somit möchte ich sogar mehr als 13 lesen, doch ob mir das gelingt, werden wir noch sehen. Also hab ich erst mal Bücher notiert, die mir überhaupt zu den 20 Punkten einfallen.
 
01. Ein Buch mit mindestens 500 Seiten.
Seelen der Nacht - Deborah Harkness
02. Ein Buch, dessen Cover dir gar nicht gefällt.
Ein Flohmarkt-Taschenbuch: Inka-Gold - Clive Cussler
03. Ein Buch, das mit dem Buchstaben “Z” im Titel beginnt.
Passt auch für Punkt 19: Ziemlich beste Freunde - Philippe Pozzo die Borgo
04. Ein Buch in dem mindestens 1 Tier vorkommt. 
Wolfszeit - Nina Blazon
05. Ein Buch, das mittlerweile seit einem Jahr auf deinem SuB liegt.
Landkarte der Zeit - Felix J. Palma
06. Ein Buch, das schon einmal gelesen wurde oder gebraucht ist.
Zum Anlass des Kinofilms (März 2013): Nachtzug nach Lissabon - Pascal Mercier
07. Ein Buch mit einem schwarz-weißen Cover.

- ?
08. Ein Buch, das du abgebrochen und nie beendet hast.
Hab zwar gerade kein angebrochenes Buch, aber eine Irland-Roman-Reihe unfertig gelesen...
09. Ein Buch, dessen Autor weder deutsch- noch englischsprachiger Herkunft ist.
das Geisterhaus - Isabel Allende
10. Ein Buch, dessen Erscheinung du kaum erwarten konntest.
Dieses Jahr endlich auf Deutsch: die verlorenen Spuren - Kate Morton
11. Ein Buch, das alle Vokale [a, e, i, o, u] im Titel enthält.  
Ein Hauch von Ewigkeit - Jacqueline Sheehan

12. Ein Buch von einem kleinen/unbekannteren Verlag.
- ?
13. Ein Buch, das vor dem 21. Jahrhundert veröffentlicht wurde (bis 1999).
Knochenerbe (Aurora Teagarden 2) - Charlaine Harris
14. Ein Buch, dessen Autor oder Genre dich bisher nicht begeistern konnte.  
neuer Anlauf mit Nora Roberts?
15. Ein Buch, das eine andere Person wahllos aus deinem SuB fischt.
Nachts singt die Welt - Mari Strachan
16. Ein Buch, dessen Autor den Nobelpreis erhalten hat.
Naja...Autor...zumindest nicht Literatur-Nobelpreis, aber: Bekenntnisse - Nelson Mandela
17. Ein Buch, das du lesen möchtest, bevor der Film erscheint.  
Life of Pi, Schiffbruch mit Tiger - Yann Martel
18. Ein Buch, das im Titel eine Fantasy-Gestalt enthält (z.B. Elfenfluch, Dämonenkuss, Engel der Nacht, usw.)
die Rache der Engel - Javier Sierra
19. Ein Buch, das auf einer wahren Begebenheit basiert.
Wie Punkt 3: Ziemlich beste Freunde - Philippe Pozzo die Borgo
20. Ein Buch lesen, in dem es um das Thema BÜCHER geht.
Les ich gerade: Die Stadt der träumenden Bücher - Walter Moers
 
Das sind zwar mehr als 13 Bücher, aber wie gesagt ist noch nicht klar wie viele ich schaffe.
 
Das Lesejahr 2013 kann beginnen!


6. Januar 2013

Happy Birthday

Meine lieben Leser,

ich kann's kaum glauben, dass schon ein Jahr rum ist ! Und vor einem Jahr sass ich an meinem Computer, daneben ein Buch und die Idee im Kopf: Warum sollt ich mich nicht als Bloggerin versuchen? Und das habe ich probiert. Resultat: Ich habe viele neue Bücher kennen gelernt, die ich ohne Blogcommunity wohl spät oder sogar nie gefunden hätte. Viele liebe Buchblogger, die teilweise schon einiges länger als ich bloggen. Und es macht mir immer noch Spass mitzuschreiben.

Diese Lust hat mich auch die letzten Tage wieder gepackt und wie ihr seht, habe ich an meinem Layout gearbeitet. Ein neuer Blogbanner für ein neues Jahr und darauf abgestimmt auch meine Rezensions-Posts. Wie gefällt es euch?


 
 
Die Kerzen sind ausgepustet und Kuchen essen ist mir noch zu viel (nach all dem guten Essen zu Weihnachten und Neujahr), also kommen wir zu den Geschenken. Diesmal jedoch nicht fürs Geburtstagskind (was schenkt man denn seinem Blog? Wie soll das gehen?), sondern ich entschied mich
FÜR EUCH - MEINE LESER

Danke durfte ich euch kennen lernen und Danke schaut ihr auch mal auf meinem Blog vorbei.

Ehrlich gesagt, wollt ich die Aktion aber auch gleich mit einer Umfrage verbinden. Also starte ich mein erstes Gewinnspiel mit der Frage: Wie gefällt euch mein neues Blogdesign? Das Geburtstagsgeschenk:


Wenn ihr mehr über das Buch wissen möchtet: Klick *HIER*

Wenn ihr in den Lostopf wollt, schreibt mir bitte unter diesen Post einen Kommentar zu den Fragen: Gefällt euch das neue Design? Was könnt ich an meinem Blog noch ändern? Was gefällt euch besonders gut?

Mitmachen können meine Leser (also "Mitglieder") und zwar bis 26. Januar 2013. Der Gewinner wird per Zufall ausgewählt, heisst: ob ihr mir gute oder schlechte Kritik in die Kommentare schreibt hat keinen Einfluss auf eure Gewinnchance. Ich möchte ja eure ehrliche Antworten und kein "schönred-einschleim-gewinn-Kommentar".

Danke euch und viel Glück ! Auf ein neues Lesejahr !

Eure Lese-Echse

Jason F. Wright - Mittwochsbriefe


Autor: Jason F. Wright
Titel: die Mittwochsbriefe

Verlag: Wilhelm Heyne
ISBN: 978-3-453-40651-3
Erschienen: 2008
Seiten: 284








 Innerhalb einer einzigen schicksalsschweren Nacht sterben Jack und Laurel, die seit fast vierzig Jahren glücklich verheiratet waren. Schweren Herzens finden sich ihre drei Kinder zusammen, um die Begräbnisfeierlichkeiten zu organisieren. Jeder hat sein eigenes Problem im Gepäck: Matthews Ehe ist ungewollt kinderlos und entsprechend angespannt. Samantha wiederum ist bereits geschieden und muss sich als alleinerziehende Mutter durchkämpfen. Und Malcolm ist um seiner Jugendliebe willen mit dem Gesetz in Konflikt geraten und bereits vor Jahren in Brasilien untergetaucht.

Im Keller ihres Elternhauses stossen die drei unvermutet auf einen Schatz: Kistenweise Briefe des Vaters an die Mutter, die er ihr jahrzehntelang jeden Mittwoch geschrieben hat. Sie bieten wunderbar romantische Liebeserklärungen an Laurel und zugleich eine rührende Geschichte der Familie. Die Lektüre ist zunächst enorm tröstlich. Doch dann taucht ein Brief auf, der die Familie in ihren Grundfesten erschüttert und Malcolm in den Abgrund zu stossen droht.


Eine Liebeserklärung an die Liebe. Eine Liebeserklärung an Mütter und Väter. Eine Liebeserklärung ans Briefeschreiben. Eine Liebeserklärung an Geschwister. Dieser Roman ist so voller Liebe, dass es ziemlich kitschig klingt. Doch die Geschichte ist, wenn auch romantisch und emotional, doch nicht so kitschig wie erwartet - oder fühlt sich jeden Falls nicht unangenehm an.

Jack und Laurel sind, obwohl früh in dem Buch verstorben, omnipresent und werden erst zum Schluss begraben. Die Geschichte spielt sich also zwischen ihrem Tod und der Beerdigung ab, zeichnet verschiedenste Wege der Verarbeitung, des Trostes und den Zusammenhalt einer Familie.

Obwohl ich erst Mühe hatte, in die Geschichte zu kommen, entwickelt sich mit der Zeit ein wohliges Gefühl. Es ist eben ein ruhiger Roman trotz aufwirbelnden Ereignissen. Die Hintergründe der Kinder, Freunde und weiteren Angehörigen werden mehr oder weniger erzählt, erklärt und verweben sich gegenseitig, wie das Leben eben so ist. Dass Samantha geschieden und alleinerziehende Mutter ist, kommt hingegen nur am Rande vor. Sie übernimmt eher die Rolle der Schlichterin und Vermittlerin zwischen ihren Brüdern, die scheinbar grössere Probleme haben. Denn neben Jack und Laurel ist besonders das "Problem" Malcolm das Hauptthema im Buch. Die Sache mit seiner Jugendliebe, das Gerichtsverfahren und das Geheimnis aus den Mittwochsbriefen machen ihn quasi zur Hauptfigur und so wird die Geschichte auch zu vielen Teilen aus seiner Sicht erzählt.

Der Schreibstil liest sich locker und flüssig. Ist somit lebensnah und wirkt unscheinbar, was ihn leicht zu lesen macht. Der Schatz dieses Romans liegt aber nicht nur inhaltlich in den Mittwochsbriefen, meiner Meinung. Die Briefe von Jack an Laurel könnten wohl das kälteste Herz erwärmen, zeigen Menschlichkeit (im Guten wie im Schlechten) und sind wohl das Wertvollste hier. Sie strahlen regelrecht aus dem Buch...und wie sollte es dann anders sein, dass dieser Roman auch mit einem Brief aufhört.

Das Ende, ohne wie immer nichts verraten zu wollen, hat mich dann doch etwas erstaunt. Leider tendiert es schwer zum Happy End in der Form, wie wir es von Hollywood kennen, was mir nicht immer gefällt. Die Auflösung einiger Rätsel liessen mich meine Stirn etwas runzeln, doch unterm Strich wurde das Ende glücklicherweise nicht zu "schmalzig".


 
 
3,5 von 5 Lese-Echsen
 
 
 

 
 Jason F. Wright arbeitet als freier Journalist, Redner und politischer Berater. Bereits sein erster Roman "das Weihnachtsglas" war ein Bestseller in Amerika. Er lebt mit seiner Frau und den gemeinsamen vier Kindern in Virginia.
Mehr auf: Jason F. Wright
 


1. Januar 2013

Lesejahr 2012 - Rückblick

Liebe Leser,

ich kann es kaum glauben, dass mein Blog schon bald seinen ersten Geburtstag feiern darf und dass dieses Lesejahr schon wieder zu Ende ist. Die Zeit fliegt einfach nur so davon. Und nun sieht man von Blog zu Blog neue Einträge über das Lesejahr 2012 - und da wollt ich mich mal einreihen. Dabei hab ich mich am Aufbau von Tanja orientiert, welchen ich bei Jan gefunden habe, weil er mir sehr gut gefallen hat.


Welches sind die besten Bücher, die du 2012 gelesen hast?

Lucy Clarke - die Landkarte der Liebe

Kate Morton - Der verborgene Garten

Rachel Joyce -
die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

Heather Gudenkauf - das Flüstern der Stille

Jodie Picoult - Zeit der Gespenster




Welches sind die schlechtesten Bücher, die du 2012 gelesen hast?

Jostein Gaarder - Sofies Welt

Hernán Huarache Mamani - die Lichtfrau

Ilija Trojanow & Susann Urban -
Fühlend sehe ich die Welt

Hannu Raitila - Sintflut

Elizabeth Kostova - die Schwanendiebe

Leonie Swann - Glennkill




Welche Bücher hatten 2012 die schönsten Cover?

Wendy Jean - Und jeden Tag denk ich an dich

Rhiannon Lassiter - Böses Blut

Di Morrissey - der Duft der Mondblume

Peter Schwindt - Flüsternde Schatten

Herrad Schenk - Mamas Vermächtnis


Miquel de Palol - Im Garten der 7 Dämmerungen

Carolina de Robertis - die unsichtbaren Stimmen




Welche Neuentdeckungen hast du 2012 gemacht? Welche Bücher waren Überraschungen?

 Christina Zacker - Kann denn Fado fade sein?

Katja Hentschel - in High Heels um die Welt

Mitch Albom -
die 5 Menschen, die dir im Himmel begegnen

Catherine Ryan Hyde - Nur wer die Liebe kennt

Charlaine Harris - Echte Morde




 Auf welche Bücher war die Vorfreude gross?

David Safier - Happy Family

Kathryn Stockett - Gute Geister

Cornelia Funke - Tinten-Trilogie

Carlos Ruiz Zafón - der Gefangene des Himnels








Welche/r Autor/in hast du 2012 neu entdeckt?

Lucy Clarke, weil mich ihr Erstlingswerk einfach so begeistert hat (Geschichte, Figuren, Schreibstil, Cover...), dass ich nächstes Buch, an welchem sie anscheinend schon schreiben soll, sicherlich auf meine Wunschliste kommt. Auch wenn ich noch nicht einmal weiss, um was es gehen wird, wo es spielt und wie es heisst.

Wieder neu entdeckt habe ich zudem Di Morrissey für mich. Schon früher habe ich Bücher von ihr gelesen, hatte aber eine längere Pause von ihren Romanen. Mit "Duft der Mondblume" ist sie bei mir aber zurück in der "Lieblingsautoren-Liste".



 
Was war dein Highlight des Jahres betreffend Büchern / deinem Blog?

Ganz generell, dass mein Blog nun bald ein Jahr existiert und ich immer noch Spass daran habe. Highlights waren jedoch die Treffen mit Jussi Adler Olsen und mit meinem Lieblingsautoren Carlos Ruiz Zafón. Dank Signaturen und sogar persönlicher Widmung von Zafón werde ich mich immer daran erinnern - einfach schön!
 
 
Und nun ist 2013 
- ein neues Lesejahr - neue Bücher - neue Autoren -

Um das Jahr 2012 noch komplett abzuschliessen, noch meine kleine Lesestatistik dieses Jahr:

Gelesene Bücher gesamt: 58
Durchschnitt pro Monat: knapp 5

Gelesene Seiten gesamt: 22'318
Durchschnitt pro Monat: 1'860

Stärkste Monate waren Januar (7 Bücher, 2'811 Seiten) und September (6 Bücher, 2'537 Seiten), was wohl daran liegen wird, dass diese Monate in die Semesterferien fallen.

Schlechteste Monate waren August (4 Bücher, 1'086 Seiten) und Dezember (4 Bücher, 1'000 Seiten).


 Und nun wünsche ich euch ein frohes neues Lesejahr 2013 !

Liebe Grüsse, eure Lese-Echse