26. Dezember 2017

Cathy Bramley - Wie Himbeeren im Sommer

-Bildergebnis für wie himbeeren im sommerAutorin: Cathy Bramley
Titel: Wie Himbeeren im Sommer


Verlag: Heyne
ISBN: 978-3-453419476
Erschienen: 2016
Seiten: 464




Lass alles hinter dir und finde dein Glück

Die junge Freya hangelt sich von einem Job zum nächsten. Als sie erfährt, dass ihr Onkel Arthur einen Zusammenbruch hatte und Hilfe auf seiner verwunschenen Farm braucht, ändert sich alles. Kurz entschlossen macht Freya sich auf zum Ort ihrer Kindheit, einem verzauberten Stück Land, das sie insgeheim sehr vermisst. Schnell stellt sich heraus, dass der Schwächeanfall ihres Onkels das kleinste Problem ist. Freya folgt ihrem Herzen und beschliesst, die Farm zu retten. Und kommt dabei auch ihrem eigenen Glück auf die Spur...



Eine Familie auf den Land, eine junge Frau mit Träumen aber ohne Plan, ein Haufen süsser Tiere und viel Gefühle. Auch wenn mir das Setting, die Grundidee und viele Details sehr gefallen haben, konnte ich mich nicht mit Freya identifizieren und war über kleinere Strecken etwas gelangweilt.

Grundsätzlich ist der Schreibstil schön, ein lockerer Erzählstil, der sich leicht und frisch liest. Was mich persönlich störte, war manchmal die Wortwahl: So vieles war mega süss und achso himmeljauchzend, die Gänse frohlocken und die Kühe grinsen... ich bevorzuge Schreibstile, in denen mir die Stimmung vermittelt, nicht einfach direkt beschrieben werden. Ich liebe es, Regen zu riechen, Schnee zu schmecken, die Wärme der Sonne zu spüren, der Wind in den Baumwipfeln und der herrliche Duft von frischen Kuchen durchs Haus ziehen. Hier war es zu oft der Fall, dass es eben regnete, schneite, die Sonne schien und die Tante frischen Kuchen zubereitet hat. Punkt. Das war schade, denn der blumige Schreibstil der Autorin zeigte deutlich das Potential, mit Worten eine Atmosphäre und Stimmung schaffen zu können.

Im Kontrast dazu, hatte der Roman an anderen Stellen leider seine Längen. Gerade wegen der ausführlichen Beschreibung gab es Durststrecken. Hübsche Szenen, aber eigentlich passiert kaum etwas und hilft nichts der Hauptgeschichte. Da werde ich gerne etwas ungeduldig, vielleicht meine Schuld.

Die Figuren waren sehr liebevoll zum Leben erweckt und ich konnte mir alle sehr gut vorstellen. Freya und einige ihrer Freundinnen waren mir jedoch viel zu kindisch. Ihre Reaktionen schwankten zwischen Prinzessin auf der Erbse zur Super Women, was sehr gekünstelt wirkte - eben wie direkt aus einem fiktiven Roman oder einer Hollywood-Komödie geschnitten. Ich denke, im echten Leben wäre ich wohl kaum mit ihr befreundet, obwohl wir trotzdem einige Gemeinsamkeiten hätten. Zum Beispiel liebe ich Teestuben mit Süssgebäck, Ausritte über grüne Hügel mit Blick auf weite Täler und lustige Augenblicke mit meinem Hund. Doch wenn sogar Kühe sich verliebt zuzwinkern wird mir das rosarote Landleben zu viel. Auch andere Personen fand ich unauthentisch: zum Beispiel ihr Vater, der sein komplettes Leben dem Erfolg und Geld zuschrieb und über Nacht der liebe Papa wird, der plötzlich zur Familie steht, aufs Land zieht und seinen ach so geliebten Anzug im Schrank lässt, obwohl zuvor ziemlich drauf rumgeritten wird, dass er ein materialistischer Stadtmensch ist, der kaum noch mit seinem Bruder, Onkel Arthur, redete und nie seit Kindheit daheim auf der Farm war. Eine weitere 180 Grad Wendung, die ich absolut nicht nachvollziehen konnte.

So sehr ich für Cupcakes und Früchte übrig hab - besonders Himbeeren, die zu meinen liebsten Früchten überhaupt zählen - so las ich im ganzen Roman nichts über Himbeeren im Sommer. Natürlich muss der Titel nicht wortwörtlich gemeint sein. Doch etwas mit dem Inhalt sollte dabei schon klingeln und das war hier meiner Ansicht nicht der Fall. Der Roman spielt über ein Jahr, wobei der Sommer nicht besonders heraussticht. An Himbeeren kann ich mich nicht erinnern und spielen auch keine spezifische Rolle, weswegen ich den Titel schlicht nicht verstehe. Ehrlich gesagt, finde ich ihn sogar leicht verwirrend, weil ich mich auf eine leichte Sommerlektüre freute deswegen und dann über eine zu rettende Farm im Herbst mit grossem Fest im Winter lese... naja Pech.

Unterm Strich eine sehr liebevolle Geschichte und ein Prachtexemplar dieses Genres, wer es mag. Mir ist es ein wenig zu süss geraspelt, die Charaktere zu gekünstelt oder kindisch. Trotzdem mochte ich die Lektüre, die quirlige Freundin und die liebe Tante von Freya, ich amüsierte mich über einige Gesprächsfetzen und liebe das Cover (so wenig es auch mit dem Inhalt zu tun hat). Nicht mein Favorit, aber vielleicht von jemand anderen....



2,5 von 5 Lese-Echsen




Bildergebnis für cathy bramleyCathy Bramley lebt mit ihrer Famillie und ihrem Hund in einem kleinen Dorf in Nottinghamshire. Sie war schon immer eine Leseratte und las früher oft mit der Taschenlampe unter der Bettdecke. Damit war erst Schluss, als ihr Mann ihr E-Reader mit Beleuchtung schenkte. Nachdem sie achtzehn Jahre lang eine Marketingagentur geleitet hatte, startete sie als Autorin noch einmal neu durch. Von ihrem Erfolg war sie dabei wohl als einzige selbst überrascht.

15. Dezember 2017

Weihnachtsgeschenke für Buchliebhaber

Ihr seid noch auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken? Vielleicht für eine Person, die gerne liest? Doch ihr wollt nicht einfach ein Buch schenken - obwohl dies das Naheliegenste ist?
Hier findet ihr ein paar praktische, süsse, witzige und originelle Geschenke für Büchwürmer und Leseratten:

1) Die Buchlicht-Klammer

Ähnliches Foto

Sieht aus wie eine einfache Wäscheklammer aus Holz. Darin versteckt sich jedoch eine kleine Lampe. Oben an euer Buch geklemmt, erleuchtet es die Seite und erleichtert die Lektüre. Wie gut das Licht funktioniert oder ob es zu nahe am Text liegt und das Licht zu unregelmässig auf die Seite verteilt, kann ich nicht beurteilen. Die Idee fand ich jedoch sehr originell.

Gefunden auf: www.geschenkidee.ch
Preis: etwa 12 Schweizer Franken

2) Die Buchlampe
Bildergebnis für book lamp

Ein Buch mit Holzcover, das erleuchtet, wenn man es öffnet. Ich bin verliebt! Wiegt etwa 400gramm, ist ca. 20 x 16 cm gross und ist die Lampe für den Buchliebhaber, oder etwas nicht? Auch geschlossen sieht es noch sehr hübsch aus, aber geöffnet (es lässt sich fast 360° öffnen, wenn man es horizontal stellt) ist es einfach der Hingucker schlechthin. Erhältlich in diversen Farben, doch mir persönlich gefällt das klassische Weiss am besten.

Gefunden auf: Amazon
Preis: um die 30 Euro

3) Die Leselotte

Aniversal 29250508 Leselotte Standard marine
Wer kennt sie nicht? Die Leselotte, das Kissen für die Buchunterstützung. Es gibt sie in diversen Farben und Formen und soll sehr bequem für aufs Sofa und ins Bett sein, damit ihr die Hände frei habt für heissen Tee und Schokokekse... oder so... Auf jeden Fall bequemer als das Genick brechen, weil man auf den eigenen Schoss hinunter schaut oder einem die Arme einschlafen, beim längeren Anheben von schweren Büchern.

Gefunden auf: Amazon
Preis: um die 30 Euro


4) Kissen mit Buchmotiven
Bildergebnis für pillow so many books
Dieses Bild ist nur ein Beispiel, denn es gibt so viele Kissen mit Buchmotiven. Egal ob Sprüche, Zitate oder buchige Bilde. Im Notfall, falls euch wirklich nichts gefällt, was ihr online findet (was ich mir kaum vorstellen kann) oder wenn ihr es noch eine Spur persönlicher gestalten möchtet, könnt ihr ein Kissenbezug auch selber bedrucken lassen. Falls ihr einen DruckerShop habt, der euch Kissenbezüge bedruckt, informiert euch dort mal.

Dieses hier gefunden auf: Once upon a tee
Preis: ca. 29 Dollar

Weitere Beispiele:
Ähnliches Foto            Bildergebnis für pillow harry potter primark

Kissen-Set Alice in Wonderland       Harry Potter - Hogwarts Letter
Preis: ca. 13 Euro pro Kissen            Preis: ca. 6 Euro bei Primark

Bildergebnis für pillow beauty and beast                     Ähnliches Foto

Beauty and the Beast                       Diverse Spruchkissen Bücher
Preis: 27 Dollar bei Wanelo            Preis: 3-4 Dollar pro Kissen bei AliExpress


5) Lesezeichen
Loriot Lesezeichen & Kalender - Kalender 2018 / Kalender    Bildergebnis für moses verlag lesezeichen


In diesem Fall ein Lesezeichen-Kalender, also insgesamt 12 Lesezeichen über das gleiche Motiv, hier Loriot. Aber natürlich auch einzelne Lesezeichen sind immer gern gesehen bei Leseratten. Egal ob selbst gebastelt oder gekauft. Es gibt sie in diversen Formen und Farben, aus Karton, mit Magnet, mit Bändchen oder ohne, aus Metall oder Holz... Viele Buchliebhaber besitzen eine Lesezeichen-Sammlung und freuen sich immer auf ein neues, auch wenn wir schon so viele andere haben.

Gefunden auf: Loriot - Orell Füssli / Katzenmagnete - Moses Verlag
Preis: 4,50 Schweizer Franken bzw. 3 Euro



6) Schmuck mit Büchern
    

Ohrringe, Halsketten, Amulette, Armreifen, Bettelarmbänder, Uhren... es gibt so viele Schmuckstücke mit Buchmotiven, Zitaten, Papierseiten aus diversen Materialien und von verschiedensten Herstellern. Anlaufstelle Nummer 1 für mich bezüglich Buchschmuck ist Etsy. Eine wahre Fundgrube und schwer, sich nicht selbst etwas zu kaufen.

Gefunden auf: Etsy
Preis: Ohrringe ca. 19 Euro / Peter Pan Armband ca. 14 Euro /  Amulett ca. 9 Euro


7) Kleidung - Fan Tshirts & Hoodies
Bildergebnis für harry potter shop shirt dobby  Ähnliches Foto

Bezüglich Fanartikeln gibt es diverse Tshirts und Pullover, mittlerweile auch Pyjamas, Socken bis sogar Unterhosen (habe ich selbst schon gesehen!). Disney-Figuren sind generell einfach zu finden. Auch Harry Potter, Herr der Ringe, Star Wars, etc. sind besonders auch online stark vertreten. Ich persönlich kann ja von Harry Potter nicht genug bekommen ;)

Gefunden auf: Harry Potter Shop / Alles was ich brauche Shirt
Preis: Dobby-Shirt etwas 25 Dollar / alles was ich brauche Shrit ca. 30 Euro

Bildergebnis für hoodie book    This Chapter Hoodie   Lucy-Get Lost Hoodie
Gefunden auf: CafePress
Preis: je ca. 50 Euro

8) Die Buch-Uhr
Ähnliches Foto

Eine meiner Meinung nach sehr stylische Uhr in Buchoptik. Gibt es ebenfalls in verschiedenen Farben, aber mir gefällt am besten diese weisse oder dann die schwarze. Es gibt aber auch gelb-rot oder gelb-blau-braun, etc.

Gefunden auf: Amazon
Preis: ca. 35 Euro

9) Hüllen für E-Reader
tolino vision 4 HD, eReader Cover, Butterfly Effect, Kate Powell  moses. 82515 libri_x Büchertasche, Lesenswert

Hüllen für E-Reader gibt es 2 Varianten: entweder ihr kennt das Gerät der zu beschenkenden Person und könnt eine Hülle für das spezifische Lesegerät kaufen. Oder ihr kennt es nicht, seid euch nicht sicher und kauft lieber eine Universalhülle (meist eine Art Schutztasche).
So oder so, es gibt auch hier eine riesige Auswahl an Motiven und Farben. Auf caseable könnt ihr sogar eigene Fotos auf Hüllen drucken lassen (ps: nicht nur für E-Reader, auch Smartphones, Tablets und Laptop...)

Gefunden auf: Caseable / kleine Stofftasche
Preis: Hülle ca. 30 Euro / Stofftasche ca. 12 Euro


10) Buchtasche / Rucksack
Stofftasche Books and Stuff Mr. & Mrs. Panda Tragetasche mit Spruch "Mein Buch riecht besser als dein Tablet." - 100% handmade aus Baumwolle - Tragetasche, Tasche, Beutel, Jutetasche, Bag, Jutebeutel, Einkaufstasche, Motiv, Spruch, bedruckt, Druck Bücherwurm, Leseratte, Lesen, Buch, Bücher, Spruch, Spruch Sprüche Lustig Spass Geschenk Geschenkidee ZitateOlde Book Backpack

Mal ganz ehrlich, Bücher schleppen ist hart. Aber in einer hübschen Tasche macht es zumindest ein wenig mehr Spass. Und gerade Stofftaschen sind einfach zu bedrucken (für Bastelwillige oder DruckerShop), aber es gibt auch vielerlei Motive online.
Besonders angetan hat es mir jedoch der Rucksack in der Optik eines Buches! Der Hingucker! Ähnliches gibt es auch als kleine Handtaschen bzw. Clutch.

Gefunden auf: books and stuff / Mein Buch riecht besser / Rucksack-Buch
Preis: ca. Books & stuff 10 Euro / Mein Buch 15 Euro / Rucksack ca. 25 Dollar



Nun schon eine Idee oder wollt ihr sogar euch selbst damit beschenken? 
(Ich kenne das Problem, ich war auch in der Situation...)
Lass es mich in den Kommentaren wissen!


Frohen Advent,
eure Lese-Echse Mona

11. Dezember 2017

Mary Higgins Clark - Mein ist die Stunde der Nacht

Bildergebnis für mary higgins clark mein ist die stunde der nachtAutorin: Mary Higgins Clark
Titel: Mein ist die Stunde der Nacht


Verlag: Heyne
ISBN: 978-3-453431522
Erschienen: 2005
Seiten: 432



Die Historikerin Jean Sheridan reist zu einem Ehemaligen-Treffen in ihre Heimatstadt, bei dem sie und sechs andere aus ihrem Jahrgang ausgezeichnet werden sollen. Überschattet wird das Treffen von der Nachricht, dass eine der sechs ein paar Tage zuvor tot in ihrem Pool aufgefunden wurde - die fünfte ihres Jahrgangs, die auf rätselhafte Weise ums Leben gekommen ist. Bei der Preisverleihung schliesslich wird Jean Detective Sam Regan vorgestellt, der hartnäckig in einem Jahre zurückliegenden Mord an einer jungen Frau ermittelt. Gibt es eine Verbingung zwischen diesem Fall und dem Schicksal der toten Schulfreundin? Noch ahnt niemand, dass der Killer, der sich die "Eule" nennt, bei der Preisverleihung unter den Anwesenden ist und schon sein letztes Opfer auserkoren hat.



Ein Klassentreffen, das wohl niemand so leicht vergisst. Ein Klassentreffen, das wohl niemand so erleben möchte. Denn es gibt weitaus Schlimmeres als alte unbeliebte Fotos, Erinnerungen an Hänseleien, Treffen mit unbeliebten Lehrern und Mitschülern. Eine Geschichte, teilweise vorhersehbar, andererseits doch sehr spannend, atmosphärisch düster, aber dennoch mit einem Lichtstreifen am Horizont.

Der Schreibstil von Mary Higgins Clark gefiel mir schon bei anderen Büchern von ihr. Sie weiss, wie man den Leser mitreisst, Stimmung aufbauscht, Charaktere formt. Obwohl sie einige Klischees bedient und deutlich ihr Schema hat (beispielsweise sind ihre Hauptcharaktere meist nicht die Ärmsten, beruflich und/oder finanziell und bei den Opfern geht es immer irgendwie um Familienmitglieder, wenn auch nicht ausschliesslich), so konnte mich auch diese Geschichte wieder sehr gut unterhalten. In der Mitte gab es zwar einige Längen, was jedoch nicht an Langeweile lag, sondern am Aufbau der Geschichte, der doch etwas vorhersehbar war.

Dennoch, wenn man bedenkt, dass in diesem Roman der Leser den Killer schon kennt, konnte die Spannung erstaunlich lange gehalten werden. Ich meine, meist fiebert der Leser doch mit, um den Mörder in der Runde zu entdecken, ebenfalls zu rätseln, wer der Verräter ist und mit den Opfern mitfühlt, die sich in Gefahr wissen, jedoch nicht woher. Diesmal weiss der Leser von Anfang an, wer "die Eule" ist und kennt auch immer wieder Schritte von dieser Person. Die Spannung liegt darin, dass der Leser verfolgen kann, wie nah die Polizei, Jean und ihre Mitschüler sowie ein vorlauter Reporter der Schülerzeitung der Wahrheit und dem Täter kommen und doch nicht entdecken. Denn die Geschichte wird aus mehreren Sichten erzählt: Zum einen natürlich aus der Sicht von Jean, eine der letzten Schülerinnen ihrer Tischrunde (5 ihrer Schulfreundinnen starben über die letzten 20 Jahre, die sechste verschwindet beim Klassentreffen), Detective Sam, der Schülerreporter und "die Eule". Weitere Mitschüler spielen keine unbedeutende Rolle und können den Leser in Verwirrung bringen, mit all ihren Nebengeschichten, obwohl der Leser den Täter ja eigentlich kennt. 

Einige der Figuren waren mir sympathisch, andere überhaupt nicht. Ich mag, wenn das passiert, denn es ist irgendwie real. Im echten Leben mag man auch nicht jeden und allzu oft wird in Romanen der Bösewicht allzu unsympathisch und die Opfer allzu lieb dargestellt. Oder hat irgendwer mal mit dem Killer sympathisiert? Wohl eher selten der Fall. Was mich persönlich störte war die Wahl des Killers. Auch wenn mir andere Mitschüler ebenfalls verdächtig vorkamen und unsympathisch waren, so war der Mörder doch eine logische Wahl und dementsprechend verdächtig. Die Handlungen der Hauptperson Jean konnte ich teilweise nicht nachvollziehen, allerdings nur wenige Male.

Im Ganzen war der Roman spannend und unterhaltsam, was auch der Klappentext verspricht. Abgesehen von kleinen Längen in der Mitte und einigen kleinen Schwachpunkten und persönlichen Vorlieben, kann ich das Buch absolut nicht schlecht bewerten und empfehle es nicht nur Mary-Higgins-Clark-Fans. Die Autorin weiss einfach über Verbrechen zu schreiben. Und diesmal sterben nicht weniger als 9 Personen und weitere 3 werden entführt. Aber pssst... ich will ja nicht spoilern.



4 von 5 Lese-Echsen





Ähnliches FotoMary Higgins Clark, geboren 1928 in New York, wuchs in der Bronx auf. Ihr Vater starb, als sie kaum elf Jahre alt war. Die Mutter zog sie und ihre beiden Brüder allein gross. Nach der Highschool machte sie eine Ausbildung zur Sekretärin und war drei Jahre in einer Werbeagentur tätig, bevor sie das Reisefieber packte und sie ab 1949 als Stewardess für PanAm arbeitete.
Ein Jahr später heiratete sie ihren Nachbarn Warren Clark. Kurz nach ihrer Hochzeit begann sie, Erzählungen zu schreiben. Sie verkaufte die erste im Jahr 1956 für 100 Dollar an eine Zeitschrift. Nach dem plötzlichen Tod ihres Ehemannes im Jahr 1964 verfasste sie bald ihr erstes Buch, einen biographischen Roman über George Washington. Sie schrieb immer morgens zwischen 5 und 7 Uhr, bevor die 5 Kinder zur Schule mussten. Der erste Kriminalroman "Wintersturm" (1975) bedeutete einen Wendepunkt in ihrem Leben und in ihrer Karriere: Er wurde Bestseller. Neben dem Schreiben studierte sie Philosophie und schloss 1979 ihr Studium mit Summa cum laude ab.

1966 heiratete sie nochmals und lebt heute in Saddle River, New Jersey.

29. November 2017

Paige Toon - Lucy in the sky

Autorin: Paige Toon
Titel: Lucy in the sky


Verlag: Fischer
ISBN: 978-3-596179350
Erschienen: 2009
Seiten: 448




Noch bis eben war sich Lucy sicher, glücklich zu sein. Zusammen mit James, einem smarten Anwalt, wohnt sie in einer schicken, kleinen Wohnung in London und hat einen glamourösen Job in einer PR-Agentur. Also keinen Grund, warum die Hochzeit ihrer besten Freundin Molly in Australien und ein zweiwöchiger Urlaub ihr Leben in Frage stellen sollte.

Doch kurz bevor das Flugzeug startet, bekommt Lucy eine SMS von James' Handy. Bevor sie ihr Telefon ausschalten muss, wirft sie schnell noch einen Blick auf die Nachricht...



Lange hatte ich dieses Buch auf meiner Wunschliste, weil Janine so davon geschwärmt hat. Als ich dann letztens wieder Lust hatte, zur Abwechslung ChickLit zu lesen, da habe ich es in 3 Tagen verschlungen. Leider jedoch nicht aus Lust, sondern um es möglichst schnell wieder fertig zu haben.

Der Schreibstil hat mir eigentlich sehr zugesagt. Locker und leicht erzählt die Autorin in der Ich-Person von Lucy und ihren Gedanken nach der SMS über ihren Freund. Denn die hatte keine tolle Botschaft in sich: 

Hi Lucy! Habe gerade mit James in deinem Bett geschlafen. Dachte, du solltest das wissen. 4x diesen Monat. Hübsche Bettwäsche. xxx

Und das Ganze vom Telefon von James, obwohl nicht von ihm selbst. Natürlich ist sie wütend, verständlicherweise ist sie aufgewühlt als sie an die Hochzeit von Molly und Sam geht. Und so trifft sie auf Nathan, der kleine Bruder des Bräutigams und Freund aus ihrer Kindheit. Der Start für das Buch ist also gelegt und anfangs auch sehr unterhaltsam. Aber schon vor der Hälfte des Vergnügen, wird es langweilig und wiederholt sich.

Den ganzen Roman lang, wurde ich aus Lucy nicht schlau. Während der ganzen Geschichte, seit Lucy aus Sydney zurück nach London fliegt, denkt sie abwechselnd an Nathan und James. Über 200 Seiten rätselt sie über ihre Gefühle für beide, obwohl es mehr als offensichtlich ist. Ich fühlte mich als Leser aufs Äusserste und künstlich hingehalten. Der Spannungsbogen war kaputt, das Ende absehbar, der Weg dahin nur noch mühsam. James wird von Anfang an in eine Schublade charakterisiert, Nathan in eine gegensätzliche Schublade. Lucy ist ein Wirbelwind und Gefühlswrack, das mir immer unsympathischer wurde. Und nach der ausschlaggebenden Reise nach Australien und wieder zurück, besteht die Geschichte nur noch aus Episoden in ihrer Wohnung, im Büro und Bars, wo Lucy sich mit ihren Freundinnen trifft, um das Problem zu besprechen, betrinken oder Weinkrämpfe zu kriegen. Die Autorin hat zwar noch weitere Nebenfiguren und deren Hintergrundgeschichten dazugebracht, aber nichts konnte mich mehr überzeugen, nichts interessierte mich, weil es zu künstlich in Lucys Werdegang passte oder zu offensichtlich in die Romanplanung gehörte. Der Pfiff war zu schnell raus und kam nicht mehr hinzu. Auch wenn sich die Autorin sicherlich Mühe gab mit den Nebenfiguren und mir einige sogar einiges sympathischer (andere aber auch wieder absolut nicht) waren als die Hauptprotagonistin Lucy, so konnte mich der Roman einfach nicht mehr begeistern. 

Vielleicht wären mehr Hin- und Her-Reisen zwischen England und Australien interessanter geworden und würden auch den Titel "Lucy in the sky" rechtfertigen. Denn eigentlich ist Lucy nicht in der Luft schwebend, sondern eher am Boden zerdrückt. Oder eine weitere Stimme aus der Ich-Perspektive für einen Sichtwechsel, zum Beispiel von James oder Nathan, wäre interessanter geworden. Natürlich bin ich mir auch bewusst, dass ChickLit nicht die höchste Literatur bedeutet und hauptsächlich unterhalten soll. Wenn es jedoch nicht einmal Trash-Unterhaltung hin bekommt, dann bin ich enttäuscht. Und das ist hier leider der Fall, obwohl ich mich eigentlich sehr auf lockere Lektüre gefreut habe.

Der Anfang hatte Potential, der Klappentext war interessant, sogar die klischebeladenen Figuren hätte noch was werden können... aber schlussendlich passiert einfach kaum etwas über all die Seiten. Deswegen werde ich wohl nicht so schnell wieder zu Paige Toon greifen.



2,5 von 5 Lese-Echsen



Paige Toon wurde 1975 geboren. Als Tochter eines Rennfahrers wuchs sie in Australien, England und Amerika auf. Sieben Jahre lang arbeitete sie als Redakteurin beim Magazin "Heat".
Paige Toon ist verheiratet und lebt mit ihrer Familie in London.

Bildergebnis für paige toon

24. November 2017

Dan Brown - Origin

Bildergebnis für dan brown originAutor: Dan Brown
Titel: Origin


Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 978-3-431039993
Erschienen: 2017
Seiten: 672





Die Wege zur Erlösung sind zahlreich.
Verzeihen ist nicht der einzige.

Als der Milliardär und Zukunftsforscher Edmond Kirsch drei der bedeutendsten Religionsvertreter der Welt um ein Treffen bittet, sind die Kirchenmänner zunächst skeptisch. Was will ihnen der bekennende Atheist mitteilen? Was verbirgt sich hinter seiner "bahnbrechenden Entdeckung", das Relevanz für Millionen Gläubige auf diesem Planeten haben könnte? Nachdem die Geistlichen Kirschs Präsentation gesehen haben, verwandelt sich ihre Skepsis in blankes Entsetzen. Die Furcht vor Kirschs Entdeckung ist begründet. Und sie ruft Gegner auf den Plan, denen jedes Mittel recht ist, ihre Bekanntmachung zu verhindern. Doch es gibt jemanden, der unter Einsatz des eigenen Lebens bereit ist, das Geheimnis zu lüften und der Welt die Augen zu öffnen: Robert Langdon, Symbolforscher aus Harvard, Lehrer Edmond Kirschs und stets im Zentrum der grössten Verschwörungen.



Auf diese Buch habe ich mich das ganze Jahr schon gefreut. Ein weiter Dan Brown. Ein weiteres Mal eine Jagd gegen die Zeit mit Robert Langdom. Eine Welt voller Symbole, Codes und Verbrechen. Spannung ist garantiert, packende Unterhaltung  und food for thought sowieso. Und wieder einmal wurde ich nicht enttäuscht.

Diesmal geht es allerdings um die Zukunft, nicht um die Vergangenheit. Obwohl viel Kunst (unter anderem Malerei, Musik und Skulpturen) vorkommen, steht im Mittelpunkt neben der Religion diesmal die Technik. Der fünfte Band mit Robert Langdom ist regelrecht ein Sci-Fi-Roman. Das Thema kreist um die beiden unterschiedlichen Gruppen - Wissenschaft und Religionen - die versuchen, die immer noch ungeklärten grossen Fragen des Lebens zu erklären: Woher kommen wir? Und wohin gehen wir? So verstrickt Dan Brown diesmal technischer Fortschritt, menschliche Weiterentwicklung, traditionsorientierter Glaube und eine unbekannte Variable in eine Geschichte voller Spannung, eine Jagd auf die grosse Antwort und ein Wettlauf um Leben und Tod.

Grundsätzlich bin ich ja der Meinung, dass Fanatiker - egal ob gut oder böse - in ihrem unaufhaltsamen, blinden Streben gefährlich werden. Auch ein Krieger in einer guten Sache, kann auf dem Weg zum Ziel Mittel gebrauchen, die ich nicht mehr angemessen finde. Man sollte deshalb im Hinterkopf behalten, dass man nicht einfach schwarz weiss malen kann. Klar, Dan Brown hat Muster und das ist mittlerweile recht auffällig. Vielleicht schon sein Markenzeichen?. Immer geht es um Codes, versteckte Botschaften, einen Mord, Wissenschaft gegen Religion, Robert Langdom im Stress, meist begleitet von einer Frau, die Medien jagen sie, der Killer ist auf der Flucht, ein Regent befiehlt dem Handlanger-Killer, dass er in einer grösseren Sache dient.... blablabla. Alles nichts Neues mehr, könnte man meinen. Dennoch schafft es der Autor immer wieder, sehr zahlreiche und authenthische Figuren zu erschaffen, mit denen man mitfiebert, die man lieben oder hassen kann, für sie hoffen oder gegen sie wettern kann. Ein Dan Brown-Buch lässt kaum einen Leser kalt und regt auch noch nach der Lektüre Gedanken an.

Obwohl ich der Meinung bin, dass dieser nicht der stärkste Dan Brown war und besonders im Mittelteil einige Längen zu überwinden hatte, so war ich doch vom Ende überrascht. Im Besonderen die Details am Schluss waren überraschend wie auch erschreckend, wenn man es in die Wirklichkeit überträgt - und so weit ist die Realität nicht entfernt. Und auch wenn es ein leicht schwächerer Dan Brown war, ist es immer noch ein sehr zu empfehlendes Buch. Denn man merkt, wie viel Arbeit der Autor jedes Mal hinein steckt. Jahrelange Recherche, Reisen an die Orte, genaues Planen aller Einzelheiten, ein Netzwerk an Ereignissen, Persönlichkeiten und Codes... einfach seine ganz eigene Klasse.

Ein futuristischer Krimi, auf dessen Verfilmung ich sehr gespannt bin. Eine Jagd gegen die Zeit in Barcelona und Madrid, eine grosse Enthüllung über unseren Ursprung und ein Blick in die Zukunft.



5 von 5 Lese-Echsen



Ähnliches FotoDan Brown unterrichtete Englisch, bevor er sich ganz seiner Tätigkeit als Schriftsteller widmete. 
Als Sohn eines mehrfach ausgezeichneten Mathematikprofessors und einer bekannten Kirchenmusikerin wuchs er in einem Umfeld auf, in dem Wissenschaft und Religion keine Gegensätze darstellen. Die Kombination ist es auch, die den weltweiten Erfolg des Autors begründet.



21. November 2017

Lucinda Riley - die 7 Schwestern

Autorin: Lucinda Riley
Titel: Die sieben Schwestern


Verlag: Goldmann
ISBN: 978-3-442313945
Erschienen: 2015
Seiten: 577



Maia ist die älteste von sechs Schwestern, die alle von ihrem Vater adoptiert wurden, als sie sehr klein waren. Sie lebt als Einzige noch auf dem herrschaftlichen Anwesen ihres Vaters am Genfer See, denn anders als ihre Schwestern, die es drängte, draussen in der Welt ein ganz neues Leben als Erwachsene zu beginnen, fand die eher schüchterne Maia nicht den Mut, ihre vertraute Umgebung zu verlassen. Doch das ändert sich, als ihr Vater überraschend stirbt und ihr einen Umschlag hinterlässt - und sie plötzlich den Schlüssel zu ihrer bisher unbekannten Vorgeschichte in Händen hält: Sie wurde in Rio de Janeiro in einer alten Villa geboren, deren Adresse noch heute existiert. 

Maia fasst den Entschluss, nach Rio zu fliegen, und an der Seite von Floriano Quintelas, eines befreundeten Schriftstellers, beginnt sie, das Rätsel ihrer Herkunft zu ergründen. Dabei stösst sie auf eine tragische Liebesgeschichte in der Vergangenheit ihrer Familie, und sie taucht ein in das mondäne Paris der Jahrhundertwende, wo einst eine schöne junge Frau aus Rio einem französischen Bildhauer begegnete. Und erst jetzt fängt Maia an zu begreifen wer sie wirklich ist und was dies für ihr weiteres Leben bedeutet...




Emotionsgeladen, abwechslungsreich, eine wunderbare Mischung aus Vergangenheit und Heute, geschickt miteinander verwoben und trotz weniger Klischees sehr authentisch. Eine Reise nach Brasilien und Paris, die mich absolut begeistern konnte. 

Dieses Buch ist der Auftakt einer Serie von 7 Büchern (obwohl es nur 6 Schwestern sind, was wir bisher wissen). In Band 1 entführt uns die Autorin nach Rio de Janeiro und auf den Corcovado, den Hügel auf dem die Christusstatue steht. Dessen Erbauung ist ebenfalls Teil der Geschichte und nicht nur Fiktion, sondern auch mit einigen realen Fakten. Reine Fantasie ist hingegen das Anwesen am Genfersee, doch für mich als Schweizerin (wenn auch aus der Bodenseeregion und somit vom anderen Ende der Schweiz) ist es interessant als Schauplatz, da mein Land doch relativ selten als Schauplatz ausgewählt wird. 

Nachdem Padi von PadiLovesBooks und Anne von Goldschrift so von dieser Reihe und Autorin schwärmten, habe ich mich endlich an diese Bücher gewagt. Und ich kann gar nicht begreifen, warum ich damit so lange gewartet habe. Denn der Auftakt ist nicht nur grandios und vielversprechend, sondern das ganze Projekt nicht nur ambitioniert wie auch eine spektakuläre Idee. Ich kann kaum glauben, dass Lucinda Riley schon alle 7 Geschichten und die grosse alle Bücher überspannende Geschichte im Kopf hat! Mit vor Erstaunen weit geöffneten Augen und aufgeregt schlagendem Herzen freue ich mich jetzt schon auf den nächsten Band, die nächste Schwester und vor allem... auf das grosse Finale.

Ihr Schreibstil ist wie immer zauberhaft. Es ist einfach toll wie sie es immer wieder schafft, mehrere so detailvolle, lieb geschriebene Einzelgeschichten so geschickt miteinander zu verbinden, dass es logisch und ungekünstelt wirkt. Natürlich gibt es die ein oder anderen Zufälle, die konstruiert sind, scheinbar zu perfekt für das reale Leben. Und trotzdem scheint der Verlauf der Geschichte nicht absehbar und langweilig. Eine weiteres Talent dieser Autorin ist die weiche Vermischung von Fiktion und Fakten. So sind Angaben zur Christusstatue, Paul Landowski (dem Bildhauer aus Paris) und Heitor da Silva (Architekt des Christo) sowie Margarida Lopes (damals bekannte Brasilianerin in der Pariser Kunstszene) nicht erfunden. Lucinda Riley war selbst in Rio, um das Ambiente einzufangen, um es später so erfolgreich zu beschreiben. Und dabei traf sie sogar auf eine Verwandte von Heitor da Silva, die sie in seine Tagebücher schauen lies. Echtes historisches Matieral also!

Aber auch die fiktiven Figuren sprühen vor Leben und so war mir Maia sofort sympathisch, wenn auch Isabela (die frühere Verwandte von ihr) noch ein Stück mehr. Wahrscheinlich habe ich sie mir äusserlich komplett vorgestellt, denn bei mir zeichnete sich ein mentales Bild einer schüchternen Frau mit hellbraunen glatten Haaren und unscheinbarem Kleiderstil, wenn sie doch Brasilianerin und gemäss Beschreibung leicht krauses Haar und definitv einen dunkleren Hauttyp besitzt. Aber das ist ja mein Fehler. Aus Neugier habe ich nach der Lektüre Margarida Lopes und Heitor da Silva gegoogelt, bei denen ich zumindest äusserlich schon nicht mehr so falsch lag. Die Beschreibungen von Lucinda treffen so genau zu, die Farben Brasiliens, aber auch das Paris der 20er Jahre entstehen im Kopfkino so ohne Mühe, dass ich komplett in eine andere Welt eintauchen konnte. 

Atmosphärisch geladen, ein mehrjähriges Projekt von Büchern, auf das ich jetzt schon gespannt bin (zurzeit ist Band 4 publiziert auf Deutsch) und eine Büchse der Pandora, wenn es um eine grosse Geschichte voller Geheimnisse und Schicksale geht.



5 von 5 Lese-Echsen





Bildergebnis für lucinda rileyLucinda Riley wurde in Irland geboren und verbrachte als Kind mehrere Jahre in Bangkok. Sie liebt es zu reisen und ist nach wie vor den Orten ihrer Kindheit sehr verbunden. Nach einer Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin konzentriert sich Lucinda Riley heute ganz auf das Schreiben - und das mit sensationellem Erfolg. Seit ihrem gefeierten Debüt "das Orchideenhaus" stürmte jeder ihrer Romane die internationalen Bestsellerlisten. Sie lebt mit ihrer Familie in Norfolk im Osten Englands und in ihrem Haus in der Provence.